Studie: Apple Pay belebt das Online-Weihnachtsgeschäft

Apple Pay erleichtert nicht nur das Bezahlen in ausgewählten Einzelhandelsgeschäften, sondern sorgt auch dafür, dass Online-Shopper leichter ihre digitale Geldbörse zücken. Laut einer neuen Studie machen Online-Händler mehr Umsatz, wenn sie Apple Pay und Co. als Bezahlmöglichkeit anbieten.

Wie appleinsider berichtet, sind laut einer neuen Studie von Adobe die Kunden eines Internet-Shops bis zu zehn Prozent eher gewillt ihre ausgewählten Produkte zu kaufen, wenn digitale Bezahldienste wie Apple Pay, PayPal oder Google Wallet akzeptiert werden. Dabei hat das Smartphone die Nase vorn: 23 Prozent der Online-Kunden nutzen ihr Telefon als digitale Brieftasche; es folgen Tablets (19 Prozent) und der PC (16 Prozent). Zudem gehen die Analysten von Adobe davon aus, dass Apple Pay zum Standard für all diejenigen wird, die ein iDevice ihr eigen nennen.

Online-Siegeszug für Apple Pay?

Zu den Online-Händlern, die Apple Pay bereits unterstützen, zählen beispielsweise OpenTable, der Disney Store, Target und selbstverständlich der Apple Store. Diese Geschäfte dürften sich im kommenden Weihnachtsgeschäft vermutlich über steigende Umsätze freuen, da dank des unkomplizierten Bezahlvorgangs mit der mobilen Apple Pay-App die Geldbörse bei vielen lockerer sitzt als zuvor. Im Gegensatz zum regulären Einzelhandel brauchen Online-Shops auch keine neuen Systeme oder Lesegeräte für Apple Pay, sodass Apples neue Bezahl-Anwendung laut Adobe-Analystin Tamara Gaffney vor allem online sein gesamtes Potenzial ausschöpfen kann.

Online-Einkäufe per Apple Pay sind zurzeit mit dem iPhone 6 und iPhone 6 Plus, iPad Air 2 sowie iPad mini 3 möglich. Einen konkreten Starttermin für Apple Pay in Deutschland gibt es unterdessen immer noch nicht.


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