Swatch kündigt eigene Smartwatch für Sommer 2015 an

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Trotz Touchscreen ist die Swatch Touch noch ein gutes Stück von einer Smartwatch entfernt
Trotz Touchscreen ist die Swatch Touch noch ein gutes Stück von einer Smartwatch entfernt(© 2014 Swatch)

Die namhaften Technologie-Unternehmen kommen auf dem erhofften Hype-Markt der Smartwatches noch nicht recht an die Kunden heran. Mit Swatch will sich eine etablierte Größe vom anderen Ende des Spektrums daran versuchen: Die neue Generation der Swatch Touch soll im Sommer 2015 mit Smartwatch-Features daherkommen.

Die aktuelle Version von Swatchs Touchscreen-Uhr ist im Prinzip lediglich eine mit rudimentären Standardfunktionen ausgestattete Digitaluhr, nur eben mit berührungsempfindlichem Bildschirm. Für die Nachfolgegeneration kündigte Swatch-Chef Nick Hajek gegenüber der Economic Times nun Feature-Zuwachs an: So soll die Swatch Touch des 2015er Jahrgangs unter anderem im Fitness-Tracker-Stil Schritte und Kalorienverbrauch ihres Trägers zählen – weitere Funktionen soll es auch geben, nur verraten wollte Hayek davon noch nichts.

Swatchs Trumpf: Die Schweizer verstehen etwas von Uhren

Wenn wir ehrlich sind, sehen die meisten Smartwatches eigentlich weniger nach modernen und vor allem modischen Uhren aus als vielmehr nach Mini-Smartphones an einem Armband. Das scheint auch Swatch so zu sehen und möchte lieber Uhren verkaufen, die Technologie mitbringen, als Technologie in Form einer Uhr: “Unsere erste Message an die Kunden ist die Uhr. Wenn sie sie mögen, sind sie vielleicht auch an den Extra-Funktionen interessiert”, wird Hayek zitiert. “Technologie allein verkauft sich nicht, nicht bei Uhren.” Und was sich verkauft, sollte Hayek als CEO des Marktführers wissen.

Auf den Merkzetteln der Gerüchteküche ist Swatch bereits seit einer Weile unter der Überschrift Smartwatch notiert. Im Rahmen der grassierenden Spekulationen über Apples iWatch, die mit dem kürzlich angekündigten Presse-Event am 9. September womöglich unmittelbar vor ihrer Enthüllung steht, wurde Swatch heiß als Partner für das prominente Projekt gehandelt. Die Gerüchte wurden allerdings dementiert und flugs eigene Smartwatch-Ambitionen ins Gespräch gebracht. Kooperationen mit anderen Unternehmen schließt Hajek allerdings nicht aus und nennt Apple sogar namentlich als einen möglichen aktuellen Partner seiner Technologie-Tochter EM Marin. Steckt womöglich doch etwas Swatch in der iWatch?


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