Swift, App-Bundles und mehr: Das ist neu für Entwickler

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Nicht nur für die Nutzer bringt iOS 8 viele Neuerungen, auch für die App-Entwickler gibt es zahlreiche Verbesserungen: Von verbesserte Möglichkeiten zum Teilen und alternativen Tastaturen über die Grafik-Technologie Metal bis hin zur neuen Programmiersprache Swift dürfen sich Developer über einen breitgefächerten Reigen neuer Features der iOS-App-Entwicklung freuen. 

Die beiden wohl tiefgreifendsten Neuerungen vorweg: Mit der Grafikschnittstelle Metal will Apple "3D-Spiele in Konsolen-Qualität auf mobile Geräte bringen", indem die Leistung des A7 Chips auf das 10-Fache der bisherigen Geschwindigkeit maximiert wird. Und die neue Programmiersprache Swift, die sowohl für die Entwicklung unter iOS als auch OS X zum Einsatz kommt, soll das Schreiben von Apps noch einfacher machen. Swift soll sich dabei besonders unkompliziert in bereits bestehende Anwendungen integrieren lassen.

Darüber hinaus können Entwickler fortan eigene Widgets in die Mitteilungszentrale integrieren, auf erweiterte Optionen zum Teilen zurückgreifen und endlich auch Touch ID für die Authentifizierung innerhalb ihrer Applikationen nutzen.

Unter iOS 8 darf endlich auch ge-swype-t werden

Für Fotos gibt es neue, individuelle Foto-Filter sowie das PhotoKit, dass Entwicklern die gleiche Leistung wie der integrierten Fotos-App bietet. Auch die APIs für die Dokumente-Verwaltung wurden erweitert. Besonders interessant: Endlich lässt Apple die auf dem Android-OS bereist seit Jahren florierenden Tastaturen von Drittanbietern zu — mit SwiftKey und Swype darf bald also auch auf dem iPhone gewischt werden. Endlich!

Kleine Verbesserungen gibt es bei den Kamera-APIs, die nun mehr Kontrolle bei der Feinabstimmung von Fokus, Weißabgleich und Belichtung garantieren; mit CloudKit gibt es eine skalierbare Back-End-Lösung, die Entwicklern dabei hilft, das Schreiben von Server-Codes und die Instandhaltung von Servern überflüssig zu machen. Der App Store bietet zudem eine App-Vorschau, die Möglichkeit App-Bundles anzubieten. Und schließlich können Developer mit TestFlight einen Beta-Test ihrer Anwendungen vor der Veröffentlichung durchführen.

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