The Dash PRO: Bragi stellt neue In-Ears vor

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Bragi Dash Pro
Bragi Dash Pro(© 2017 Bragi)

Bragi setzt seine erfolgreiche "The Dash"-Reihe fort. In New York hat der Hearable-Hersteller die neuen Modelle "The Dash PRO" und "The Dash PRO tailored by Starkey" vorgestellt. Bragi hat den In-Ears nicht nur neue Funktionen verpasst, sondern darüber hinaus auch alte Schwächen ausgemerzt.

Bragi erweitert seine Produktfamilie um zwei neue Modelle, die genau genommen überarbeitete Nachfolger des Premium-Modells The Dash sind. Unter anderem will der Hersteller mit den neuen Hearables die Fehler des Vorgängers adressieren. In unserem Test zum ersten The Dash zeigte das Gerät Schwächen in der Bluetooth-Verbindung. Doch "The Dash PRO" und "The Dash PRO tailored by Starkey" sollen noch mehr können, als die Verbindung stabil aufrecht zu halten.

The Dash PRO

Das Design der The Dash haben die Münchner für die Pro-Variante nur minimal überarbeitet. Weiterhin dominiert die Touchoberfläche der kabellosen In-Ears die Optik. Anders als beim Vorgänger-Modell soll es die Pro-Variante aber vorerst nur in Schwarz geben.

Mehr Aufmerksamkeit hat die verbaute Technik erfahren. Der Akku soll nun bis zu fünf Stunden durchhalten und kann unterwegs im mitgelieferten Case bis zu fünfmal wieder aufgeladen werden. Wie schon das Original verfügt auch The Dash PRO über den Transparency-Modus, der sich per Wischgeste auf der Touchoberfläche aktivieren lässt und Geräusche von außen bei Bedarf durchlässt oder wegfiltert. Die Sprachqualität bei Telefonaten soll sich dank neuer Stimmtechnologien verbessert haben. Die kommt auch dann zum Einsatz, wenn Ihr The Dash PRO per Sprache steuert – ein Punkt, den wir in unserem Test des Vorgängers kritisiert hatten. Das verbesserte Audio-Codec minimiert das Rauschen der Kopfhörer bei stillen Passagen.

The Dash PRO tailored by Starkey

Bragi bringt die The Dash PRO in einer zweiten Variante heraus, die ausschließlich bei Akustikern erhältlich sein wird – und zwar nur in den USA und Kanada. Das „tailored by Starkey“-Modell ist in Zusammenarbeit mit dem auf die Entwicklung von Hörgeräte spezialisierten Hersteller Starkey entstanden. Die beim Akustiker jeweils an die Ohren des Kunden angepassten „kabellosen Ohr-Computer“ sollen dank der individuellen Passform für mehr Klarheit bei der Akustik sorgen und ohne Verluste bei den Details oder tiefen Tönen daherkommen. Darüber hinaus kriegt jedes Modell eine Laser-Gravur des Besitzers.

Bragi OS 3

Beide Varianten kommen mit Bragis aktualisiertem Betriebssystem Bragi OS3, das Besitzer des Vormodells ebenfalls nachträglich herunterladen können. Das vierte Update des OS unterstützt iTranslate, das nahezu simultane Übersetzung in 40 Sprachen anbietet. Mit dem Virtual-4D-Menu erlaubt Bragi zudem eine komplett handfreie Bedienung der In-Ears, etwa durch Kopfschütteln oder Nicken, um Anrufe abzulehnen oder anzunehmen. Bereits die Vorgänger waren in der Lage, Schritte bzw. die zurückgelegte Distanz beim Joggen oder Radfahren mitzuzählen. Allerdings musste man The Dash im Vorfeld mitteilen, um welche Sportart es sich handelt. Mit BOS3 sollen die Kopfhörer nun selbst erkennen, ob Ihr lauft, schwimmt oder mit dem Fahrrad fahrt.

The Dash Pro sind ab sofort im Online-Shop von Bragi verfügbar und kosten 349 Euro. Für 499 US-Dollar gibt es die The Dash PRO „tailored by Starkey“, allerdings nur in den USA und in Kanada. Ob Bragi plant, die zweite Variante ebenfalls nach Deutschland zu bringen, ist bislang nicht bekannt.


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