"The Defenders": "Jessica Jones" glaubt nicht an zweite Staffel

Krysten Ritter in "Jessica Jones"
Krysten Ritter in "Jessica Jones"(© 2015 Myles Aronowitz/Netflix)

Die vier Superhelden-Serien "Jessica Jones", "Daredevil", "Iron Fist" und "Luke Cage" sollten ursprüngliche in erster Linie den Grundstein für "The Defenders" legen. Nun sieht es so aus, als seien ausgerechnet die Tage der Crossover-Serie gezählt.

Das geht aus einem Interview hervor, das Vulture vor dem Start der zweiten Staffel von "Jessica Jones" mit Krysten Ritter geführt hat. Die Schauspielerin verkörpert die gleichnamige Superheldin in der Serie – und in "The Defenders". Auf eine mögliche Fortsetzung angesprochen, sagte Ritter: "Ich hatte eine tolle Zeit beim Dreh von 'The Defenders' und ehrlich gesagt: Es war eine so gute Erfahrung, dass ich es wieder machen würde. Ich glaube [aber] nicht, dass wir es wieder machen werden."

Keine Fortsetzung geplant?

Allerdings sei eine Fortsetzung ohnehin nicht vorgesehen gewesen: "Es war nie beabsichtigt, es noch einmal zu machen, aber wissen Sie, wenn ich die Gelegenheit dazu bekäme, würde ich es." Gleichzeitig stellte Ritter aber klar, dass ihr Herzblut in ihrer eigenen Serie "Jessica Jones" stecke. Diese entspreche auch etwas mehr ihrem persönlichen Geschmack. Grund dafür sei unter anderem, dass sich die Serie auch mit persönlichen Angelegenheiten auseinandersetze.

Dennoch habe sie die Arbeit an "The Defenders" genossen. Eine neue Marvel-Produktion als Ersatz für die Crossover-Serie wird es auf Netflix nicht geben: Stattdessen werden neue Marvel-Serien wohl bei Disney ein Zuhause finden. Der Entertainment-Riese tritt in Zukunft mit einem eigenen Streaming-Dienst in Konkurrenz zu Netflix.


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