Titan und Kalbsleder: Luxus-Smartphone für 8.000 Euro

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Das Vertu Signature Touch sieht edel aus – kostet aber auch mindestens 7.990 Euro
Das Vertu Signature Touch sieht edel aus – kostet aber auch mindestens 7.990 Euro (© 2014 Vertu)

Wie edel kann ein Smartphone sein? Ein Beispiel dafür ist das Signature Touch, das Vertu zum Juni 2014 auf den Markt gebracht hat. Das Luxus-Gerät mit Android-OS kostet je nach Ausstattung zwischen 7.990 Euro und 17.000 Euro. Dafür winken auch besondere Materialien und Leistungen. Aber mal ehrlich: Wer braucht das wirklich?

Ein gebürstetes und gleichzeitig poliertes Titangehäuse, eine 5,1 Zoll große Abdeckung aus Saphirglas, dazu Kalbsleder auf der Rückseite – schon bei der der Basisausstattung seines Spitzenmodells, dem Signature Touch, setzt Vertu auf exklusive Materialien. Die weitere Hardware unterscheidet sich zumindest auf dem Papier teils kaum von den aktuellen, eher bezahlbaren Flaggschiffen der Konkurrenz.

Vertu verbaut beispielsweise ein 4,7 Zoll großes Display mit Full HD, einen mit 2,3 GHz getakteten Snapdragon-Quad-Core sowie eine 13-MP-Hauptkamera. Als Beispiel: In Sachen Bildschirm beeindruckt das LG G3 mit QHD-Auflösung doch mehr, und das zu nicht einmal einem Zehntel des Preises. Die weiteren Spezifikationen des Luxus-Smartphones könnt Ihr beispielsweise auf der Herstellerseite abrufen. Daneben gibt es auch noch zahlreiche besondere Dienstleistungen, etwa einen persönlichen Ansprechpartner, eine verschlüsselte Kommunikation und Zugang zu exklusiven Events.

Klingelton von den Londoner Symponikern

Wer mit dem Namen des Unternehmens übrigens nichts anfangen kann: Nokia hatte es im Jahr 1998 als Hersteller von Luxus-Mobiltelefonen gegründet und bis 2012 im Portfolio behalten. Die zumeist limitierten Modellreihen fallen unter anderem durch die Materialien auf, finden hier doch unter anderem Gold, Platin, Diamantenen oder auch Kohlefaser Verwendung. Diese werden durch weitere extravagante Einfälle ergänzt – die Klingel- und Alarmtöne des Vertu Ti etwa wurden eigens in Zusammenarbeit mit dem London Symphony Orchestra entwickelt. Dazu passend könntet Ihr Euch natürlich auch einige der vielleicht teuersten Apps der Welt installieren – was es da so im Moment gibt, haben wir Euch hier einmal zusammengestellt.


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