TouchBase-Visitenkarten übertragen Daten bei Berührung

Von der Visitenkarte direkt ins Adressbuch.
Von der Visitenkarte direkt ins Adressbuch.(© 2014 touchbase-technologies.com)

Die Revolution der Visitenkarte – so nennen die Macher von TouchBase ihre Kärtchen mit Cloud-Support. Kontaktdaten werden damit durch einfaches Auflegen der Visitenkarte auf das Smartphone-Display übertragen. Wie das funktioniert? Als Mittler dienen eine besondere Farbe und eine App: Die Anwendung liest Informationen aus, die zuvor mit einer leitenden Tinte auf die Rückseite des Kärtchens gedruckt wurden. Die Kontaktdaten sind dabei dynamisch und jederzeit veränderbar: Auf der Karte ist lediglich die ID ihres Besitzers aufgedruckt, die dazugehörigen Daten werden von der App aus dem entsprechenden Online-Profil abgerufen.

Kleine Kärtchen transportieren jede Menge Daten

Im Online-Profil von TouchBase können aber nicht nur die für Kreditkarten üblichen Daten abgelegt werden, sondern auch jede Menge weiteres Infomaterial – von Social-Network-Profilen bis hin zu Arbeitsproben. Zudem ist der Kontakt über eine TouchBase-Karte keine Einbahnstraße, denn der Profilinhaber kann den Weg seiner Karte auch verfolgen, wenn sie zwischen mehreren Kontaktpersonen herumgereicht wird.

Ein kleiner Wermutstropfen: Die Daten aus TouchBase lassen sich zumindest bislang noch nicht ins Adressbuch des Smartphones importieren. Zudem ist TouchBase vorerst nur mit Apple-Smartphones ab dem iPhone 5 kompatibel, eine Android-Umsetzung ist aber bereits in Planung. Im Rahmen der aktuell laufenden Crowdfunding-Kampagne können Unterstützer sich für 25 US-Dollar 36 Exemplare der Touch-Visitenkarten sichern, 72 Stück gibt es für 45 Dollar. Das Finanzierungsziel von 30.000 US-Dollar hat TouchBase bereits einen Monat vor Ablauf der Frist erreicht – allein in den vergangenen zwei Tagen kam die Hälfte der Summe zusammen.


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