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Trump kommentiert iPhone: US-Präsident will offenbar Touch ID zurück

Donald Trump zeigt während Rede mit dem Finger nach vorne
US-Präsident Trump entsperrt ein iPhone lieber per Fingerabdruck (© 2016 Flickr/Gage Skidmore )
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26.10.19 von

Guido Karsten

Apples Face ID ist nicht Jedermanns Sache. Donald Trump, der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, macht nun, zwei Jahre nach der Einführung des iPhone-Features, seinem Ärger Luft. Wie üblich ist dabei Twitter das Sprachrohr der Wahl.

Als US-Präsident richtet Trump seine Kritik selbstverständlich nicht an den offiziellen Kundenservice, ein Bewertungsformular oder Apple-Store-Mitarbeiter. Mit einem kurzen "To Tim:" macht der mächtigste Mann der Welt klar, dass seine Produktbewertung direkt vom Apple-Geschäftsführer gelesen werden sollte. Dass Tim Cook die Nachricht erhalten hat, dürfte klar sein. Es stellt sich allerdings die Frage, ob der CEO eines der wertvollsten Unternehmen der Welt, die schlechte Note des US-Präsidenten zum Anlass nehmen wird, die Produktstrategie von Apple über den Haufen zu werfen.

Hat Donald Trump ein iPhone 11 Pro?

Fraglich ist auch das Timing, mit dem Donald Trump nun Apples Gesichtserkennung aufs Korn nimmt. Face ID wurde immerhin vor zwei Jahren mit dem iPhone X eingeführt. Das iPhone 8 und das iPhone 8 Plus waren die letzten Modelle, die mit Touch ID auf den Markt kamen. Der US-Präsident verkündet aber erst jetzt, dass seiner Meinung nach "der Knopf", also Touch ID, viel besser sei als "die Wischgeste", also Face ID. Hat Trump also womöglich gerade erst ein iPhone 8 gegen ein iPhone 11 Pro eingetauscht?

Da der US-Präsident nicht unbedingt als zurückhaltend gilt und sicherlich auf ein Flaggschiff-Modell besteht, ist es nicht unwahrscheinlich, dass es sich um ein aktuelles Pro-Modell handelt. Als ständiger Anzugträger könnte er zudem vielleicht das etwas handlichere Gerät dem iPhone 11 Pro Max vorziehen.

Gemischte Reaktionen

Angesichts der verbissen miteinander streitenden Lager aus Anhängern und Kritikern Trumps sind auch die vielen Reaktionen auf den recht kurzen Tweet des Präsidenten sehr gemischt. Einige Nutzer schließen sich der Meinung Trumps an und outen sich ebenfalls als Touch-ID-Fans. Andere tragen sachlich bei, dass Face ID statistisch betrachtet sicherer sei.

Die Mehrzahl der Antworten bezieht sich allerdings auf politische Themen oder richtet sich in anderer Form an den Präsidenten. Dazu zählen auch einige, die eine Abneigung Trumps gegenüber Face ID auf eine mögliche Fehlfunktion der Gesichtserkennung zurückführen. Ihrer Meinung nach könne das Sicherheitssystem des iPhone womöglich durch den Einsatz von Bräunungscreme verwirrt worden sein. Auch solche Fälle sollten allerdings bereits seit dem Update auf iOS 12 der Vergangenheit angehören.

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