Tschüss Google Maps: iCloud nutzt neuerdings Apple Maps

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Apple nutzt seinen Kartendienst nun auch für die Find My iPhone-Funktion
Apple nutzt seinen Kartendienst nun auch für die Find My iPhone-Funktion(© 2014 CURVED)

Apple rüstet auf den eigenen Kartendienst Apple Maps um: Auch der iCloud-Dienst Find My iPhone greift nun ausschließlich auf den eigenen Service zu und lässt damit Google Maps fallen. Könnte Apple Maps vielleicht bald schon als Web-basierter Kartendienst frei verfügbar gemacht werden?

Wer beispielsweise sein iPhone 6 verlegt hat und es mittels der iCloud-Funktion Find My iPhone aufspüren möchte, bekommt die gesuchte Ortsangabe nun per Apple Maps präsentiert. Der Konzern aus Cupertino hat demzufolge offenbar zuletzt an der Einbindung des eigenen Kartendienstes in die iCloud gearbeitet. Doch auch wenn die Implementierung sicherlich nicht ganz einfach war, so klingen die Stellenangebote Apples, auf die 9to5Mac im September gestoßen war, als wenn das Unternehmen diesen Plan noch weiter verfolgen möchte: Darin war von Entwicklern die Rede, die komplexen Front-End-Code für ein neues und geheimes Projekt entwickeln sollen, das eine fortschrittliche Web-Plattform mit einschließt.

Wird Apple Maps bald zu einem richtigen Google Maps Konkurrenten?

Bislang stand Apple Maps nur iPhone- Und iPad-Besitzern als vorinstallierte App zur Verfügung. Nun hat Apple den nächsten Schritt gewagt und den Kartendienst auch in den iCloud-Service Find My iPhone integriert. Angesichts der Suche nach spezialisierten Entwicklern könnte auch die Bereitstellung als frei verfügbarer Web-Dienst innerhalb der iCloud geplant sein. Dies hätte den Vorteil, dass Apple Maps bei einer Verbindung ins Internet auch ohne installierte App verwendet werden könnte, ebenso wie Google Maps.

Apple hat seit dem unglücklichen Start von Apple Maps in 2012 weiter an dem Kartendienst gearbeitet und möchte den Service nun offenbar wieder Stück für Stück weiter ins Blickfeld seiner Kunden rücken. Dies bestätigt auch Apples Ansage zu CarPlay, laut der Drittanbieter fürs Erste keine Navigations-Apps für die Auto-Schnittstelle von Apple veröffentlichen dürfen; und nicht zuletzt die geplante Erweiterung von Apple Maps zum Navigations-Tool für den ÖPNV.


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