TwitPic bleibt: Foto-Dienst wird doch nicht geschlossen

TwitPic wird wohl noch länger bestehen bleiben
TwitPic wird wohl noch länger bestehen bleiben(© 2014 Twitpic, CURVED Montage)

Unerwartete Auferstehung: Der Bilder-Sharing-Dienst TwitPic stellt seinen Dienst doch nicht, wie vor rund zwei Wochen angekündigt, zum Monatsende ein. Dies teilte TwitPic via Twitter mit. Demach gibt es einen neuen Besitzer, der die weitere Existenz von TwitPic sichern soll. Einzelheiten über den Käufer sind noch nicht bekannt.

Eigentlich hatte Twitpic angekündigt, seinen Dienst am 25. September einzustellen. Schuld daran war ein drohender Streit um den Markennamen mit Twitter. Der Microblogging-Gigant drohte damit, TwitPic den Zugriff auf seine Programmierschnittstelle zu verwehren, falls ein eingereichter Antrag auf den Schutz des Markennamens nicht zurückgezogen würde. Daraufhin entschied TwitPic-Gründer Noah Everett Anfang September, den kompletten Betrieb einzustellen. Laut eigener Aussage würden ihm die Ressourcen für einen drohenden Rechtstreit mit Twitter fehlen. Diese Mittel scheinen jetzt jedoch dank eines neuen Investors vorhanden zu sein, wie ZDNet berichtet.

We're happy to announce we've been acquired and Twitpic will live on! We will post more details as we can disclose them
— TwitPic (@TwitPic) 18. September 2014

Frisches Kapital für TwitPic weckt den Kampfgeist

"Wir sind froh, mitteilen zu können, dass wir übernommen worden sind und Twitpic fortbestehen wird", geben die Betreiber via Twitter bekannt. Der Tweet ist das erste Lebenszeichen gegenüber TwitPics rund 8,8 Millionen Followern seit der Ankündigung der Schließung am 4. September. Bisher ist über den ominösen Käufer noch nichts bekannt. Es sollen jedoch mehr Details folgen, sobald diese zur Veröffentlichung freigegeben sind.

TwitPic war jahrelang die Standard-Option gewesen, um über Twitter Bilder zu teilen. Twitter selbst führte erst viel später im Jahr 2011 einen Foto-Sharing-Dienst ein. Mit der Übernahme scheint TwitPic nun bereit zu sein für einen eventuellen Rechtsweg im Kampf um die Vormachtstellung mit Twitter.

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