Uber Pop: Hamburg verbietet die Taxi-App

Uber will sich von der Abfuhr der Hamburger Behörde nicht aufhalten lassen
Uber will sich von der Abfuhr der Hamburger Behörde nicht aufhalten lassen(© 2014 Uber)

Ohne Personenbeförderungsschein ist kein Taxifahren erlaubt – zu diesem Schluss ist die Verkehrsbehörde in Hamburg gekommen und hat die Nutzung von Uber Pop verboten. Die Uber-Korrektheit der Behörde bedeutet für die Anwendung theoretisch das Aus in der Hansestadt.

Somit soll es zumindest in Hamburg kein gewerbsmäßiges Transportieren durch Privatleute und ihre eigenen PKW geben, berichtet Spiegel Online. Die Strafe für einen Verstoß ist entsprechend hoch angesetzt: 1000 Euro müssen Fahrer bezahlen, die über Uber andere Menschen gegen Bezahlung transportieren.

Umstrittenes Konzept

Die Taxi-App Uber bietet einen Service namens Uber Pop an, bei dem sich Privatleute als Taxifahrer anmelden können. Sobald jemand über die Anwendung ein Taxi bestellt, wird der nächste freie Fahrer in der Umgebung benachrichtigt. Uber gibt es bereits in etwa 150 Städten weltweit – doch das Konzept der Beförderung durch Privatleute trifft auf den Widerstand der professionellen Taxifahrer. Diese organisierten zuletzt im Juni Proteste in vielen Großstädten, um gegen das Unternehmen aus San Francisco zu demonstrieren.

Es ist zudem fraglich, inwieweit das Verbot auf Dauer Bestand hat; denn andere Unternehmen wie die Mitfahrzentrale nutzen seit Jahren die Möglichkeit, Menschen zur Beförderung gegen Geld an Privatleute zu vermitteln. Uber selbst geht davon aus, dass es einer gerichtlichen Klärung der Legalität des Geschäftsmodells bedarf – und will seinen Service auch in Hamburg weiterhin anbieten. WunderCar blieb nicht so hartnäckig.


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