Uber heuert Lobbyisten an um Taxi-Gesetze zu ändern

Uber will die Gesetze an sein Geschäftsmodell anpassen.
Uber will die Gesetze an sein Geschäftsmodell anpassen.(© 2014 Uber/JoBertram)

Der Limousinen-, Taxi- und Amateur-Chauffeur-Vermittlungsdienst Uber heuert derzeit viele Lobbyisten an. Die neuen Mitarbeiter sollen dafür sorgen, dass bestehende Gesetze geändert werden und das Geschäftsmodell des Start-Ups nicht mehr von Vorschriften eingeschränkt wird.

Uber sieht sich nicht nur in Deutschland mit strengen Vorschriften für die Personenbeförderung konfrontiert und der Kritik aus dem traditionellen Taxi-Gewerbe ausgesetzt. Sogar in den USA, denen ja weniger Regulierungswahn als der EU und deutschen Behörden nachgesagt wird, muss der Dienst viele Einschränkungen hinnehmen. Damit die Investoren, die zuletzt 1,2 Milliarden Dollar in das Unternehmen gesteckt haben, irgendwann auch einen Gewinn sehen und Ihr Geld nicht abschreiben müssen, investiert das Start-Up massiv in Lobbyisten und andere Formen der Beeinflussung von politischen Entscheidungsträgern.

In Washington setzt das Unternehmen auf die Franklin Square Group, die bereits die Interessen von Google und Apple vertritt, in New York soll der Wahlkampfmanager des Ex-Bürgermeisters Bloomberg, Bradley Tusk, für die richtige Stimmung sorgen. Weitere Lobbyisten sind in Chigago, Miami, Baltimore, Houston und Denver in Stellung gegangen. Das Ziel der Maßnahmen ist klar: Weniger Restriktionen für das Taxi-Gewerbe und mehr Freiheiten für die Nutzer der Uber-Angebote - für Fahrer und Fahrgäste.

Aktivitäten in Deutschland?

Dazu, ob Uber in Deutschland entsprechende Aktivitäten plant oder sogar schon gestartet hat, äußerte sich das Unternehmen auf Anfrage von CURVED bisher nicht. Die ganze Geschichte aus den USA könnt Ihr bei The Daily Beast nachlesen.


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