Uber jetzt auch als Windows Phone-App erhältlich

Gegen das Verbot von Uber Pop will das Unternehmen Widerspruch einlegen
Gegen das Verbot von Uber Pop will das Unternehmen Widerspruch einlegen(© 2014 Uber)

Per App einen Chauffeur rufen: Mit Uber soll das in 40 Ländern per App möglich sein. Bislang war dies allerdings Android- und iOS-Nutzern vorbehalten. Ab sofort ist die Anwendung des Dientes aber auch für Windows Phone erhältlich. Das gab das Unternehmen auf dem firmeneigenen Blog bekannt.

Uber Technologies gibt bekannt, dass die Taxi-Service-App im Windows Store zum Download bereitsteht. Wer ein Windows Phone sein eigen nennt, soll somit in der Lage sein, in über 40 Ländern einen Fahrer anzufordern. Die aktuelle Fassung steht den Versionen der anderen Plattformen in nichts nach. Zuvor gab es zwar schon einmal eine Lösung im Windows Store, es handelte sich aber um eine unausgereifte Fassung, die lediglich die Web-Version widerspiegelte.

Uber Pop laut hamburgischer Verkehrsbehörde illegal

Nach eigenen Angaben steht der Dienst in über 150 Städten weltweit zur Verfügung. Theoretisch auch in Hamburg, doch ist vor Kurzem die dortige Verkehrsbehörde gegen Uber vorgegangen. Per "Uber Pop" genanntem Service ließ sich mit der App eine zuvor angemeldete Privatperson rufen, die einen zum gewünschten Ziel kutschieren soll. Die Gesetzgebung verlangt dazu aber eine Lizenz zur Beförderung von Personen. Wer dennoch Leute mitnimmt, riskiert Strafgelder um die 1000 Euro. Im Gegensatz dazu gibt es noch Uber Black, ein Limousinen-Service, der legaler erscheint aber auch nicht ganz den deutschen Vorschriften entspricht.


Weitere Artikel zum Thema
Snap­chat-Nutzer können Geofil­ter jetzt in der App selbst erstel­len
Michael Keller
Die individuellen Geofilter für Snapchat gibt es noch nicht überall
Snapchat will seinen Nutzern das Erstellen von eigenen Geofiltern noch einfacher machen: Künftig ist dies auch innerhalb der App möglich.
Spotify Premium: Nutzer müssen für Fami­li­en­frei­gabe nun Adresse bestä­ti­gen
Michael Keller1
Spotify verlangt für sein Familien-Angebot den Nachweis der Adresse
Wer Spotify Premium mit seiner Familie nutzen möchte, muss nun offenbar sein Konto verfizieren – über die Angabe der Adresse.
Vivo stellt Finger­ab­druck­sen­sor im Display vor
Michael Keller1
Vivo Fingerabdrucksensor im Display
Das iPhone 8 soll einen Fingerabdrucksensor im Display besitzen. Vivo demonstriert diese Technologie nun in einem Video.