Uni verklagt Apple: iPhone 5s-CPU soll Patent verletzen

Muss sich Apple bald vor Gericht für den A7 verantworten?
Muss sich Apple bald vor Gericht für den A7 verantworten?(© 2014 CC: Flickr/Douglas Palmer)

Apple steht möglicherweise ein Gerichtsprozess bevor. Wie AppleInsider berichtet, verklagt die Wisconsin Alumni Research Foundation (WARF), eine Patentverwertungsfirma der Universität Wisconsin, das Unternehmen auf Schadensersatz. Grund: Im iPhone 5s, dem iPad Air sowie dem iPad Mini mit Retina-Display soll eine von Mitarbeitern der Uni entwickelte Technik stecken.

Apple soll vorsätzlich gegen Patentrecht verstoßen haben

Im Juli 1998 wurde das entsprechende US-Schutzrecht 5.871.752 den Wissenschaftlern Andreas Moshovos, Scott Breach, Terani Vijaykumar und Gurindar Sohi zugesprochen. Genau diese Technologie soll Apple in seinen Geräten verwenden – ohne um Erlaubnis gefragt zu haben. Das Patent beschreibt einen Schaltkreis, der Befehle voraussagt, indem er zuvor eingegebene Befehle dafür berücksichtigt und damit die „Effizienz und Leistung moderner Computer-Prozessoren“ verbessern soll. Genau dieses System soll Apple auf dem 64-Bit-Chip A7 verwenden.

In der Klage der WARF heißt es, dass das Patent ein „wichtiger Meilenstein im Bereich Design und Architektur von Computer-Mikroprozessoren“ sei. Die Firma behauptet zudem, dass Apple vorsätzlich gehandelt habe. Jetzt verklagt WARF Apple auf Schadenersatz, Zinsen und Erstattung der Anwaltskosten. Außerdem will die Firma erreichen, dass Apple künftig auf die Nutzung der Prozessortechnik verzichtet.


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