Urban Sports Club: Die App-Flatrate für viele Sportarten und Fitnessstudios

Ihr trainiert ganz gern im Fitnessstudio aber wollt euch nicht auf eines festlegen und ewig binden? Dann könnte die Mitgliedschaft im Urban Sports Club das Richtige für euch sein.
Ihr trainiert ganz gern im Fitnessstudio aber wollt euch nicht auf eines festlegen und ewig binden? Dann könnte die Mitgliedschaft im Urban Sports Club das Richtige für euch sein.(© 2018 Getty Images/Caiaimage)

Nur eine Mitgliedschaft abschließen und ganz unterschiedliche Fitnessstudios und -einrichtungen ohne ewige Bindung nutzen: Falls ihr in einer größeren Stadt wohnt, habt ihr mit Sicherheit schon ein Werbeplakat von "Urban Sports Club" gesehen oder im Bekanntenkreis davon gehört. Wir haben uns die App für die Fitness-Flatrate genauer angesehen.

Wer will sich heute noch festlegen? Das gilt insbesondere für Sportangebote. Ich kenne niemanden mehr, der noch regelmäßig im Verein einer Sportart nachgeht. Stattdessen trainiert die Mehrheit heute lieber in modernen Fitnessstudios mit verschiedensten Kursen und Trainingsmöglichkeiten oder mit diversen Fitness-Apps, damit bloß keine Langeweile aufkommt. Wäre es nicht cool, wenn man nach Belieben in verschiedene  Fitnessstudios gehen könnte und jederzeit wechseln könnte zwischen Fitness, Yoga, Schwimmen, Bouldern, CrossFit, Fußball, Volleyball, PoleDance, Tanzen, Golf, EMS-Training, Wellness und mehr? Das Sport-Startup Urban Sports Club und seine Investoren haben die Nachfrage nach sportlicher Abwechslung erkannt und bieten mehr als 50 verschiedene Sportarten bei über 3.000 Partnerstandorten in Deutschland, Frankreich und Italien. Das Unternehmen expandiert fleißig, Konkurrenz gibt es bis dato kaum in dieser Größenordnung – immerhin ist der Urban Sports Club bereits in dreißig deutschen Städten aktiv. Was hinter dem erfolgreichen Konzept steckt, erklären wir euch hier.

So gestaltet sich die App-Mitgliedschaft im Urban Sports Club

Die Mitgliedschaft im Urban Sports Club erfolgt digital über die kostenlose App für iOS und Android. Nutzer wählen einen von vier Tarifen aus: Mit den M-, L- und XL-Mitgliedschaften zwischen 59 und 129 Euro könnt ihr so oft ihr wollt in den Partnerstudios trainieren und habt einen Monat Kündigungsfrist. Mit dem Tarif S für 29 Euro monatlich könnt ihr nur viermal pro Monat trainieren und habt drei Monate Kündigungsfrist. Je höher die Mitgliedschaft, umso mehr Standorte sind verfügbar und auch Premium-Angebote wie EMS (Elektromuskelstimulation) und Massagen. Um herauszufinden, welches das richtige Angebot ist, solltet ihr in der App oder auf der Webseite in Ruhe schauen, wo ihr gern trainieren möchtet. Außerdem solltet ihr checken, ob einzelne von euch favorisierte Partner den Check-In limitiert haben, etwa auf vier oder acht Trainings im Monat.

Mit eurer Mitgliedschaft der Wahl könnt ihr dann einfach zur Fitnesseinrichtung der Wahl gehen und vor Ort mit dem QR-Code-Scanner der Urban-Sports-Club-App einchecken. Bei einigen Anbietern muss man sich vorher anmelden beziehungsweise einen Termin vereinbaren – etwa für Kleingruppentrainings, Personal Training oder Massagen.

Weiterhin dient die App dazu, nach Partnerstandorten zu suchen. Mit einigen Tarifen könnt ihr auch im Urlaub, etwa in Rom oder Paris, trainieren. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, einen eigenen individuellen Sportplan zu erstellen, damit ihr nicht den Überblick über die Vielfalt an Sportarten verliert – und am Ende doch wieder der Schweinehund siegt, weil ihr euch nicht entscheiden könnt.

Bouldern ist voll im Trend – aber es gibt noch so viele andere tolle Sportarten. Mit Urban Sports Club könnt ihr viele ausprobieren.(© 2018 Getty Images/Blend Images)

Unser Fazit: ideal zum Ausprobieren – wenn man ein paar Dinge beachtet

Mit der Mitgliedschaft im Urban Sports Club kann man aus unserer Sicht nichts falsch machen, denn anders als bei einem einzelnen Fitnessstudio, Verein oder sonstigen Einrichtungen sind die Laufzeiten von einem oder drei Monaten sehr kurz: Gerade, wer seine Sportart noch nicht gefunden hat, mal etwas Neues kennenlernen möchte, neu in der Stadt ist und viele Studios erstmal testen oder auch neue Leute treffen möchte, profitiert hier. Das Angebot ist mit über 50 Sportarten, abhängig vom Ort, wirklich fair: Allein EMS-Training kostet direkt beim Anbieter ab 80 Euro aufwärts im Monat. Wenn ihr dazu noch eine Massage und unbegrenztes Training in weiteren Fitnessstudios für 100 Euro im Tarif L beim Urban Sports Club bekommt, ist das wirklich ein Schnäppchen. Allerdings solltet ihr euch vorab online gut informieren, welche Einrichtungen in eurer Stadt und dem gewünschten Tarif kooperieren. Oft sind die Partner auch sehr weit außerhalb oder genau auf der anderen Seite der Stadt.

Wer nicht so viel in seine Fitness investieren möchte, kann auch mit dem S-Tarif ab 29 Euro starten und erstmal reinschnuppern. Außerdem bietet der Urban Sports Club oft Rabattaktionen, wie aktuell etwa drei Monate vergünstigt trainieren. Vielleicht lernt ihr dabei auch ein Fitnessstudio kennen, das euch so überzeugt, dass ihr dann auch direkt dort einen günstigen Vertrag aushandeln könnt. Einige Arbeitgeber subventionieren den Urban Sports Club mittlerweile – Fragen lohnt sich.

Es gibt allerdings auch einen Nachteil am Urban Sports Club: Wer selten im selben Studio trainiert, bekommt auch nicht die Aufmerksamkeit durch einen Trainer, die er oder sie vielleicht braucht. Gerade Einsteiger profitieren von einer sorgfältigen Einweisung und Betreuung. Wer keine Kurse besucht, sondern mehr oder weniger sich selbst überlassen ist, läuft Gefahr, ins Übertraining zu gehen oder planlos vor sich hin zu sporteln und aufgrund fehlender Fortschritte die Motivation zu verlieren. Hier könnte ein Personal Trainer helfen, auf Kurs zu kommen und zu bleiben.


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