US-Regierung warnt vor schwerer iOS 8-Sicherheitslücke

Peinlich !7
Nicht nur iOS 8, auch iOS 7.1.1 ist von der Sicherheitslücke betroffen
Nicht nur iOS 8, auch iOS 7.1.1 ist von der Sicherheitslücke betroffen(© 2014 CURVED)

Traut keinen Apps, denen iOS nicht vertraut: Eine kürzlich aufgedeckte Sicherheitslücke, die sich über mehrere Betriebssystem-Versionen bis hin zum aktuellen iOS 8.1 gehalten hat, ist offenbar tückisch genug, dass die US-Regierung die Bevölkerung vor ihr warnt.

Die Empfehlung der Behörden ist laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters so deutlich wie simpel: Installiert nur Apps, die Ihr direkt aus Apple App Store geladen habt und klickt nicht etwa auf "Installieren", wenn Ihr beim Surfen im Internet dazu aufgefordert werdet. Tut Ihr das doch und iOS warnt Euch vor der Installation einer App von einem nicht vertrauenswürdigen Entwickler, dann nehmt diese Warnung ernst, vertraut der App eben nicht und löscht die eventuell bereits geladene Anwendung wieder.

Erneute Warnung vor der "Masque Attack"

Die US-Regierung reagiert mit ihrer Warnung auf einen Bericht des Internet-Sicherheits-Unternehmens FireEye, das die betreffende Sicherheitslücke Anfang der Woche aufgedeckt hatte. Dieser beschreibt eine Schwachstelle, die seit iOS 7.1.1 bis zum aktuellen iOS 8.1 bestehe. Darüber sollen sich auf iPhones und iPads über eine sogenannte "Masque Attack" schadhafte Apps einschleichen können, die sich zumeist als andere beliebte Anwendungen ausgeben um persönliche Daten abzugreifen. Da das Problem laut FireEye auch in der aktuellen Entwickler-Beta der kommenden Betriebssystem-Version noch bestehe, ist nicht klar, ob Apple die Sicherheitslücke mit dem bald anstehenden Update auf iOS 8.1.1 bereits schließen wird.