US-Schulen nutzen Chromebooks häufiger als iPads

Google hat zwar aufgeholt, aber Microsoft ist an Schulen immer noch Marktführer
Google hat zwar aufgeholt, aber Microsoft ist an Schulen immer noch Marktführer(© 2014 CURVED)

Vorteil für Google bei jungen Kunden in den USA: Offenbar hat der Suchmaschinenriese im dritten Quartal mehr Chromebooks an Schulen geliefert als Konkurrent Apple iPads. Offenbar ist vor allem der Preis die Ursache dafür, dass Schulen das Netbook von Google bevorzugen.

Demnach hat Google im dritten Quartal 2014 insgesamt 715.000 Chromebooks an Schulen innerhalb der USA geliefert, berichtet Time unter Berufung auf Zahlen, die von der Financial Times veröffentlicht wurden. Demgegenüber hat Apple 702.000 iPads an Schulen verkauft.

Windows immer noch Marktführer

Auch wenn viel Geld in den Bildungssektor investiert wird, ist das iPad von Apple für viele Schulen anscheinend zu teuer: Die günstigste Version kostet in den USA 379 Dollar inklusive eines Bildungsrabatts. Im Vergleich dazu ist das Google Chromebook mit 199 Dollar recht günstig.

Zählt man iPads und Computer mit dem Betriebssystem OS X zusammen, hat Apple an den US-Schulen mit einem Marktanteil von 31 Prozent aber immer noch die Nase vorn, kommt Google doch bloß auf 27 Prozent. Microsoft ist mit seinem Betriebssystem Windows aber immer noch der Platzhirsch im Bildungsbereich – mit einem stolzen Marktanteil von 40 Prozent.


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