Klare Ansage von Huawei: Spionagevorwürfe der US-Regierung sind "Lügen"

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USA vs. Huawei: Der Ton wird immer rauher.
USA vs. Huawei: Der Ton wird immer rauher.(© 2020 Getty Images)

Huawei gerät unter Rechtfertigungszwang. Nachdem die US-Regierung dem Unternehmen Spionage vorwarf, heißt es in einem Medienbericht nun, es gebe auch Beweise dafür. Huawei allerdings wehrt sich gegen die Gerüchte.

Die US-Regierung behauptet einem Bericht des Wall Street Journals zufolge, dass es "Hintertüre" in der 4G Netzwerkausrüstung von Huawei entdeckt habe, mithilfe derer das chinesische Unternehmen und die chinesische Regierung Internetnutzer ausspionieren können. Dem Bericht zufolge würde Huawei gegen geltendes Recht verstoßen und könne auf die Geräte von Nutzern zugreifen, ohne dass diese einen Einfluss darauf hätten.

Huawei wehrt sich gegen die Vorwürfe, streitet alles ab – und bezweifelt, dass die US-Regierung Beweise dafür habe. Auch das Wall Street Journal kommt in der Reaktion nicht gut weg, denn das Blatt würde nur die "Lügen der Regierung wiederholen", zitiert GizChina. Dies schade der Glaubwürdigkeit des Blattes.

Huawei schlägt harte Töne an

Weiterhin habe Huawei GizChina zufolge klargestellt, dass es die technischen Möglichkeiten gar nicht gibt, um unbemerkt auf Geräte zugreifen zu können. Firewalls und andere Sicherheitssysteme würden dies bemerken. Das Unternehmen habe Stellung bezogen: "Die Anschuldigungen der USA sind nur eine aufmerksamkeitserhaschende Methode", Huawei habe nie und werde auch künftig niemals im Geheimen Telekommunikationsnetzwerke anzapfen.

Huawei stimmt dabei scharfe Töne an und wirft der US-Regierung vor, die Medien dafür zu nutzen, ihre eigenen Gerüchte zu streuen. Die Washington Post dagegen hatte zuletzt darüber berichtet, wie der amerikanische Geheimdienst CIA zusammen mit dem Schweizer Unternehmen Crypto AG andere Staaten mithilfe von leicht zu knackender Verschlüsselungstechnik beobachtet hätten. Auch der deutsche Geheimdienst, der BND, soll daran beteiligt gewesen sein, berichtet die Süddeutsche Zeitung.


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