Vector: Diesen Smart-Home-Roboter steuert ihr per Sprache

Sci-Fi-Träume werden Wirklichkeit: Roboter-Spezialist Anki arbeitet an Vector – einem kleinen Hausroboter, der als sympathischer Alltagshelfer fungieren soll. Das Gerät soll der Einstieg in ein Leben mit Robotern sein, heißt es in der noch laufenden Kickstarter-Kampagne.

Wem die Geräte, in denen smarte Assistenten wie Siri und Alexa bislang zu Hause sind, zu statisch und einfach nicht lebendig genug sind, der dürfte mit Vector von Anki auf seine Kosten kommen. Der Roboter sieht dank Infrarot-Laserscanner und einer HD-Kamera mit Ultraweitwinkel-Objektiv, in welchen Räumen er ist, erkennt Personen und Objekte, registriert Bewegungen, kann sich bewegen und auf Sprachbefehl fotografieren.

Hausroboter mit Gefühl

Anki soll nicht nur sehen und hören, sondern auch fühlen können. Laut den Entwicklern reagiert er auf die Stimmung des Nutzers, die er unter anderem per Gesichtserkennung unterscheiden kann. Zudem beantwortet Anki Fragen und kennt zum Beispiel die Wettervorhersage. Das Gerät kommuniziert unter anderem mit der eigenen Stimme und zahlreichen Animationen. Der Hersteller setzt ansonsten auf eine schlichtes und kompaktes Design, anders als es Ubtech beim Lynx tut.

Die Kampagne läuft noch bis zum 7. September 2018, bis dahin sollte das Ziel von 500.000 Dollar locker erreicht werden. Nach nur wenigen Stunden kommt das Projekt bereits auf 448.000 Dollar (Stand: 09.08.2018, 11.40 Uhr). Der kleine Helfer, der der Nachfolger des Anki Cozmo ist, kostet normalerweise 249 Dollar, was umgerechnet etwa 214 Euro entspricht. Vorbesteller können aktuell für 199 Dollar (etwa 171 Euro) zuschlagen; zuzüglich 15 Dollar Versand.

Vector sei für Roboter eine "große Rolle vorwärts", kündigen die Projektgründer vollmundig an. Ob der Roboter die an ihn geweckten Erwartungen erfüllen kann, wird sich ab Oktober 2018 zeigen. Dann sollen die ersten Einheiten verschickt werden. Ein Versand ist aktuell allerdings nur für die USA angekündigt. Es dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein, bis Vector auch nach Europa kommt.


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