Verrückte Theorie zu Game of Thrones: Kommt Ned Stark in Staffel 8 zurück?

Ned Stark ist schon längst Geschichte in "Game of Thrones" – doch folgt ein Comeback?
Ned Stark ist schon längst Geschichte in "Game of Thrones" – doch folgt ein Comeback?(© 2018 HBO/Sky Atlantic)

Während in Deutschland langsam der Frühling kommt, steht in "Game of Thrones" der Winter bevor. Die achte und finale Staffel startet im April 2019. Der erste Trailer zum Abschluss der Serie ist bereits verfügbar – und hat einige Fans auf interessante Gedanken gebracht. Womöglich gibt es ein Wiedersehen mit Ned Stark.

Der Trailer zur achten Staffel von "Game of Thrones" zeigt uns Arya Stark mit einem Gesichtsausdruck, den wir von ihr gar nicht kennen. Sie läuft offenbar voller Angst vor jemandem oder etwas davon. Gerade in den letzten Staffeln hat sie eher Mut gezeigt und viele Situationen gemeistert, ohne die Nerven zu verlieren. Was könnte die junge Attentäterin also so in Panik versetzen? Laut Boy Genius Report könnte es ihr Vater Ned Stark höchstpersönlich sein.

Eine Kopfsache

Es ist schon eine Weile her, seit wir Ned Stark zuletzt gesehen haben. Bereits in der ersten Staffel von "Game of Thrones" wurde der Charakter enthauptet und schied aus der Serie aus. Gespielt wurde er übrigens von Sean Bean, der dafür bekannt ist, dass die von ihm verkörperten Figuren häufig das Zeitliche segnen. Aufgrund des fehlenden Kopfes dürfte es nun aber selbst für die talentiertesten Hexen schwierig werden, Ned wieder zurück in das Reich der Lebenden zu holen.

Allerdings gibt es einen anderen Charakter in der Serie, der einen kopflosen Ned Stark durchaus wieder auf die Beine holen könnte. Der Nachtkönig hat die Fähigkeit, die Toten zu erwecken und für sich kämpfen zu lassen. Und wenn er Ned zum Teil seiner Armee macht, hätte dieser auch keinen eigenen Willen mehr. Zumal er seine Tochter ohne Kopf sowieso schwer erkennen dürfte. Deshalb ist es denkbar, dass Ned auf Arya Jagd macht. Von seinem alten Ich ist womöglich nichts mehr übrig.

Der Nachtkönig kann Tote zurückholen – beziehungsweise ihre Körper bewegen(© 2017 Sky Atlantic)

Schlacht mit Gefühl

Für Arya Stark könnte es durchaus traumatisch sein, wenn ihr Vater (oder entsprechend dessen Rumpf) sie angreift. Das würde ihren ungewöhnlich panischen Gesichtsausdruck im Trailer erklären – und wieso sie anscheinend einen Kampf vermeidet, indem sie wegläuft.

Wenn die Macher von "Game og Thrones" sich tatsächlich für diese Konfrontation entscheiden, dürfte das der Bedrohung durch die Untoten-Armee eine völlig neue Ebene verleihen. Die Hauptcharaktere müssen sich nicht nur mit mächtigen Feinden anlegen, sondern ihre Schwerter gegen Personen richten, die sie womöglich früher einmal geliebt haben. So könnte es einigen Figuren deutlich schwerer (oder leichter) fallen, den Feind zurückzuschlagen.

Wenn es um ihren Vater geht, könnte Arya womöglich nicht sofort blind zuschlagen(© 2017 Sky Atlantic)

Cameo-Welle im Finale?

Wie ihr vermutlich noch wisst, haben in "Game of Thrones" viele bekannte Figuren einen frühen Tod gefunden. Die Chancen stehen also gut, dass der Nachtkönig einige Personen zu seinen Kämpfern hinzufügt, deren Gesichter wir noch allzu gut kennen. Für Fans könnte es dann wiederum eine emotional schwierige Situation werden, wenn alte Serien-Favoriten plötzlich willenlos für die andere Seite kämpfen. Genau so viel Emotionalität erwarten wir allerdings auch von einem großen und zufriedenstellenden Finale.

Selbst wenn der Nachtkönig zahlreiche namhafte Gräber plündert und Ned Stark zurückholt, gehen wir nicht von einem Wiedersehen mit Schauspieler Sean Bean aus. Seit dem Tod seiner Figur sind in der Serie mehrere Jahre vergangen. Selbst wenn seine Untote Version den Kopf um die Hüfte gebunden tragen würde, dürften wir hier nur einen fleischlosen Totenschädel sehen. Ob die komplette Theorie rund um Ned stimmt, erfahren wir frühestens am 14. April, wenn Staffel acht von "Game of Thrones" startet.


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