Angespielt: Jumping Sumo & Rolling Spider von Parrot

Sie sind klein, können springen und fliegen und machen mächtig Spaß: Parrot hat mit seinem Jumping Sumo und dem Rolling Spider zwei  Minidrohnen für den Hausgebrauch vorgestellt. Wir waren in Berlin bei der Präsentation und konnten schon vor dem Deutschland-Verkaufsstart Hand anlegen.

Wer kennt nicht die AR.Drone, den per Smartphone oder Tablet gesteuerten Quadrocopter, der dank eingebauter Kamera schöne Flugbilder liefern kann? Der Haken: Die AR.Drone war aber recht teuer für den Massenmarkt. Mit dem Jumping Sumo und dem Rolling Spider hat der französische Hersteller nun zwei kleine Drohnen am Start, die sowohl vom Preis her attraktiv sind und einfach mehr Spaß verbreiten.

Kleiner ist besser!

Anders, als der Name Rolling Spider verspricht, kann die Minidrohne nicht nur über die Erde rollen, sondern kann auch fliegen. Natürlich hat Parrot viele Eigenschaften der AR.Drone auch in die rollende Spinne gepackt. Dank 3-Achsen-Bewegungssensor, einer vertikal nach unten gerichteten Kamera und einem Ultraschall-Sensor kennt die Spinne ihre Position, Geschwindigkeit und Höhe in der Luft.

Die beiden Plastikräder an der Seite der Minidrohne haben zwei wichtige Funktionen. In der Luft dienen diese als eine Art Stoßfänger. So ausgestattet kann die Drohne keinen Schaden nehmen oder jemanden verletzen. Aber die Räder haben noch eine weitere Funktion. Mit diesen wird die Spinne zur rollenden Spinne. Ihr könnt das Ungetüm sogar an Wänden und Decken entlang fahren lassen. Insgesamt lässt sich die Spinne mit einer Akkuladung rund acht Minuten in der Luft halten beziehungsweise über Böden, Wände und Decken rollen. Parrot gibt an, dass die Bluetooth-Verbindung zum Smartphones bis zu 20 Meter reicht.

Der rollende Sumo

Wem das Fliegen nicht liegt, der könnte sich bestimmt mit dem Jumping Sumo von Parrot anfreunden. Dieser witzige kleine zweirädrige Roboter verfügt in der Front über eine Kamera, die ein Livebild, wie es auch schon bei der AR.Drone möglich war, auf das Smartphone oder Tablet ausgibt.

Natürlich kann der Sumo auch Kunststücke: An der Rückseite verfügt dieser über einen patentierten Federmechanismus. Damit kann der Roboter Sprünge von bis zu 80 cm Höhe vollführen und Gegenstände wegschießen. Ansonsten gibt es natürlich bauweisenbedingte Bewegungen, wie auf der Stelle drehen, schnelle Slalomfahrten und Co.. Beide Drohnen nutzen den identischen Akku, nur dass der Jumping Sumo mit einer Ladung bis zu 20 Minuten durchhalten soll.

Zwei Drohnen, eine App

Zur Steuerung braucht es nur ein Smartphone oder Tablet. Die FreeFlight 3 App gibt es für iOS und Android und ist mit dem Jumping Sumo und der Rolling Spider kompatibel. Die Anwendung erkennt automatisch, welche Drohne gesteuert wird und blendet dann auf dem Bildschirm die notwendigen Bedienhilfen ein. Im September soll die FreeFlight 3-App auch für Windows 8.1 und Windows Phone 8.1 erscheinen.

Parrots FreeFlight 3-App erkennt automatisch, welche Drohne mit dem Smartphone verbunden ist(© 2014 Parrot)

Beide Drohnen werden ab Juli einen Monat lang exklusiv bei Media Markt und Saturn erhältlich sein. Der Preis von 99 Euro für den Rolling Spider und 159 Euro für den Jumping Sumo finden wir gerechtfertigt. Ab August werden die beide Minidrohnen dann auch von anderen Elektronikhändlern und Onlineshops angeboten. Sind Euch diese beiden Drohnen zu kindisch, dann solltet ihr Euch einmal den Bebop von Parrot anschauen.


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