Beats Solo 2 im Hands-on: Das teure Bumm-Bumm-Geschoss

Die Beats Solo 2-Kopfhörer markieren den ersten Produktlaunch nach dem Kauf des hippen Unternehmens durch Apple. Damit sind die Solo 2-Headphones zwar noch kein richtiges Apple-Produkt, besondere Aufmerksamkeit schenken wir dem Gerät dennoch in Form eines Video-Reviews — zumal uns das "todschicke" pinke Modell beim Testen auch noch einen perversen Augenschmaus bereitet hat.

Viel Neues bieten auch die Beats Solo 2 nicht: Wer Beats kennt und mag, wird auch das neue Modell mögen. Wem die Headphones von Dr. Dre schon vorher zu basslastig und dumpf klangen, dem wird es auch beim Solo 2 nicht anders ergehen. Tatsächlich wurde im Vergleich zum Vorgänger auch nur das Klangprofil aktualisiert sowie die Passform überarbeitet - die überzeugt trotz des anfänglichen Enge-Gefühls am Ohr auch nach längerem Tragen.

Erstaunlich ist weiterhin, wie wenig der Käufer für den stolzen Preis von 200 Euro geboten bekommt: Kein Blutooth, keine Touchflächen oder Buttons am Headphone selbst, lediglich eine Kabelfernbedienung mit Telefoniefunktion und ein Transport-Etui liegen den Solo 2 bei. Aber wer Beats kauft, dem geht es ja auch immer darum, ein Fashion-Statement abzugeben — und das ist zuweilen nun mal "priceless".

Wer also keinen gesteigerten Wert darauf legt, sich unbedingt genauso wie ein Spitzensportler und/oder Popstar beschallen zu lassen bzw. zu fühlen, wird bei anderen Marken günstiger, mit ausgewogenerem Klangbild sowie mehr Funktionalität und nicht zwingend weniger schick fündig. Genannt seien hier beispielsweise Jabras Revo-Kopfhörer, die die Hälfte kosten, Bluetooth können und über Touchbuttons an den Ohrmuscheln verfügen. Die gibt's dafür aber leider nicht in Pink ...

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