Flappy Bird flattert per Blinzeln auf Google Glass

Bastler Rich Olson hat einen Flappy Bird-Klon für Google Glass programmiert, der per Augenzwinkern gesteuert wird, wie CNet entdeckt hat. Der Allround-Tüftler von den Nothinglabs bringt damit das Kultspiel auf eine völlig neue Plattform. In einem kleinen Demo-Video führt Euch Olson sein Werk vor Augen

Blinky Bird, so der Name des Flappy Bird-Abklatschs, ist ein ganzes Stück langsamer als das Original. Damit das Spiel zumindest ein bisschen alltagstauglich ist, reagiert der Pixelvogel nicht auf jedes Augenzucken seines datenbrillentragenden Herrchens, sondern flattert erst bei einem Doppelblinzeln – das macht man schließlich nicht mal eben aus Versehen.

Allerdings scheint es zwischen dem doppelten Augenzwinkern und der Reaktion des Vogels auf dem Display etwa eine halbe Sekunde Verzögerung zu geben. Dennoch funktioniert das Konzept offenbar gut, wenngleich der Entwickler klassischer veranlagten Spielern auch die Möglichkeit gibt, die App mit dem Touchpad der Datenbrille zu steuern.

Blinky Bird am Steuer?

Ob die Steuerung per Augenblick wirklich die Zukunft des mobilen Gamings ist, dürfte äußerst zweifelhaft sein. Verkehrstauglich ist die Sache jedenfalls nicht, wenngleich Ihr nach deutschem Recht mit Google Glass Autofahren und das Spiel entsprechend auch auf der Autobahn spielen dürftet. Davon sei hier aber dringend abgeraten. Ansonsten bleibt das Ganze zunächst einmal ein interessanter Proof-of-Concept, aus dem sicher noch weitere Ideen für die Steuerung von Spielen erwachsen können. Diese laufen dann hoffentlich nicht in gefühlter Zeitlupe und ohne Eingabe-Verzögerung.


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