Gionee Elife S7: Das 5,5-Millimeter-Smartphone im Hands-On

Die Gigantomanie der Smartphone-Hersteller hat ein Ende gefunden: Auf dem MWC in Barcelona wurde klar, dass Smartphones edler und schlanker werden. Der chinesische Hersteller Gionee treibt es mit dem Elife S7 auf die Spitze. Wir konnten den Flachmann bereits ausprobieren.

Gionee ist mit dem neuem Top-Modell Elife S7 gelungen ein Smartphone mit nur 5,5 Millimeter Dicke vorzustellen. Zwar wurde im Vorfeld der Messe spekuliert, ob das Elife S7 weniger als 5 Millimeter dick werden könnte, aber das hat sich leider nicht bewahrheitet.

Gionee Elife S7: So fühlt es sich an

Mit einer Bautiefe von nur 5,5 Millimeter ist das Gionee Elife S7 ganze 1,4 Millimeter dünner als Apples iPhone 6 und immer noch 1,3 Millimeter dünner als Samsungs brandneues Galaxy S6. Wer jetzt meint, dass sich das Elife S7 deswegen schlechter anfühlt, liegt falsch. Der komplette Rahmen des chinesischen Flachmanns ist aus einem Block Metal gefräst worden Rahmen und besitzt in der Mitte eine U-förmige Nut. Durch diese Nut liegt das Elife S7 vergleichsweise gut und griffig in der Hand.

Front- und Rückseite werden von Gorilla Glas umhüllt und geben dem Elife S7 einen ähnlichen Premium-Touch wie beim iPhone 4s oder dem Samsung Galaxy S6 und S6 edge. Trotz der hochwertigen Materialien wiegt der flache Chinakracher nur 126,5 Gramm und ist damit knapp fast 10 und 15 Gramm leichter als die genannten Konkurrenten.

Im Inneren des Gionee Elife S7 werkelt ein 1,7 GHz scheller 64-Bit-Octa-Core-Prozessor von MediaTek, dem 2 GB RAM und 16 GB interner Speicher zur Verfügung steht. Auf den ersten Blick machte diese Hardware-Ausstattung unter Android 5.0 einen flüssigen Eindruck auf mich. Schade ist nur, dass dem Flachmann ein microSD-Kartenslot fehlt. Natürlich ist das Elife S7 auch LTE-fähig. Für die Smartphone-Fotografen und Selfie-Liebhaber gibt es dann noch eine 13-Megapixel-Hauptkamera und eine 8-Megapixel-Frontkamera.

Beim Bildschirm setzt der chinesische Hersteller auf einen 5,2-Zoll großen Super AMOLED-Screen, der in Full-HD auflöst. Wie wir es von diesem Displaytyp gewohnt sind, wirken die Farben sehr knackig und satt, für den einen oder anderen vielleicht etwas zu sehr. Erstaunlich ist aber, dass Gionee es geschafft hat, in das ultraflache Gehäuse einen Akku mit 2.750 mAh zu stopfen. Damit sollte man  mindestens einen Tag ohne Stromzufuhr auskommen.

In Deutschland wird es das Gionee Elife S7 nicht geben, aber der britische Hersteller Kazam bringt den Flachmann als Tornado 552L nach Deutschland. Anvisiert ist dabei ein Preis von knapp 400 Euro.

Weitere Highlights vom MWC gibt es auf unserer Themenseite.


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