iWatch: Futuristisches Konzept im Werbespot verpackt

So mancher Skeptiker befürchtet, die iWatch könnte einfach nur eine weitere Smartwatch werden – nur eben mit Apple-Logo. Von diesen Gedanken ist Zach King in seinem futuristischen Konzept-Video weit entfernt. Ebenso weit weg setzt er aber auch den Zeitrahmen für sein iWatch-Gedankenspiel: "Coming 2019" heißt es am Ende des Clips.

Verpackt sind die durchaus spannenden Ideen von Zach King, der sich selbst bescheiden Final Cut King nennt, in einer Art Werbespot. Darin begleiten wir die fiktive iWatch und deren Besitzerin Courtney Coker, die ihr Mitwirken an dem Clip offenbar gegen einen Verweis auf ihr Instagram-Profil tauschte, durch den Alltag mit der visionären Smartwatch.

Der beginnt am 5. Juni 2019 mit einem gar nicht so futuristischen Feature: dem Wecker. Dann geht’s aber auch gleich in die Vollen: Mit dem Weckerklingeln projiziert die iWatch ein kleines Hologramm in die Luft und zeigt darin quasi das Benachrichtigungs-Zentrum von iOS. Entsperrt wird die Smartwatch durch das Auslesen des Fingerabdrucks auf dem großen Curved-Display, woraufhin ein mehrere Fenster umfassendes Hologramm-Interface in Aktion tritt. Das kommt im weiteren Verlauf des Videos unter anderem noch zur Foto-Organisation und -Bearbeitung, Navigation und im FaceTime-Videochat zum Einsatz.

Wenn Visionen wahr werden

Der Konzept-Clip wurde ursprünglich am 27. Februar 2013 auf YouTube hochgeladen und am Tag darauf das dazugehörige Behind-the-Scenes-Video. Das ist vor allem deshalb interessant, weil in dem Clip zwei Features quasi vorausgeahnt werden, die Apple umgesetzt hat – und folglich durchaus realistische Kandidaten für die tatsächliche iWatch sind, deren Release noch in dem Jahr erwartet wird.

Da wäre zum Einen der Fingerabdruckscanner, der ein halbes Jahr nach dem Video-Upload seinen Weg auf das iPhone 5s fand. Er dürfte zumindest mit der kommenden iPad-Generation auch auf andere iOS-Geräte übersiedeln. Zum Anderen wird im Video eine Tür mithilfe der iWatch entriegelt, war durchaus zu Apples auf der WWDC 2014 angekündigter Smart Home-Plattform passt. Mal sehen, was bis 2019 noch alles wahr wird.


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