Meizu MX4 und MX4 Pro angetestet: Acht Kerne für ein Hallelujah

Kennt Ihr Meizu? Nein? Dann wird es jetzt aber Zeit! Mit den beiden achtkernigen Smartphones, dem MX4 und dem MX4 Pro, hat der chinesische Hersteller zwei sehr attraktive Android-Geräte am Start, die es mit einem Samsung Galaxy S5 und LG G3 aufnehmen können – und weniger kosten. Beide Chinakracher zeigen wir Euch in einem ersten Video-Hands-On aus allernächster Nähe. 

Optisch sind die beiden Meizu-Smartphones keine Hingucker, beide Geräte gehören mehr zur unscheinbaren Sorte. Das Display füllt den größten Teil der Frontseite aus: Beim MX4 misst der Bildschirm in der Diagonale 5,4 Zoll und löst in Full HD auf; das MX4 Pro verwendet ein 5,5 Zoll Display, dafür löst dieses dann aber auch in 2K (2.560 x 1.536) auf.

Beide Meizu-Smartphones verfügen über Achtkern-Prozessoren, die aber von unterschiedlichen Herstellern stammen. Das MX4 nutzt die 2,2-GHz-CPU MT6595 von MediaTek mit 2 GB Arbeitsspeicher und einen PowerVR G6200 als Grafikprozessor. Beim MX4 Pro setzt der chinesische Hersteller auf einen Chip Made in Korea: Der Samsung Exynos 5 5430 ist ein alter Bekannter, den wir schon aus dem Galaxy Alpha kennen, das mittlerweile nicht mehr hergestellt wird. Meizu taktet den Prozessor aber mit 2 GHz und stellt ihm 3 GB Arbeitsspeicher zur Seite, während der Prozessor im Galaxy Alpha  nur mit 1,8 GHz und 2 GB Arbeitsspeicher zu Werke geht.

Ab 297 Euro geht es los

Bei der restlichen Ausstattung unterscheiden sich die beiden ungleichen Brüder kaum noch. Beide schießen Bilder mit 20,7 Megapixeln und greifen dabei auf einen Sony Exmor RS Bildsensor, Dual-LED-Blitzlicht und eine Blende von f/2.2 zurück. Videos mit 4K-Auflösung und 30 Bildern pro Sekunde sind kein Problem. Schnelles WLAN nach 802.11ac, Bluetooth 4.0 und LTE unterstützen die beiden Meizus auch noch. Nur beim Akku und auch bei der Frontkamera herrscht wieder Uneinigkeit. Die Pro-Variante des Meizu MX4 schießt Selfies mit 5 Megapixeln und hat einen fest verbauten Akku mit einer Kapazität von 3350 mAh. Das kleinere Schwestermodell, das MX4 ohne Pro, schafft Selfies nur mit 2 Megapixeln und bezieht seine Energie aus einem ebenfalls fest verbauten Akku mit 3100 mAh.

Als Betriebssystem setzt Meizu bei beiden auf Flyme OS 4, was eigentlich nichts anderes ist als ein Android 4.4 Kitkat, das mit einer schicken, iOS-ähnlichen UI versehen wurde. Würdet Ihr Euch die Meizus selbst importieren, dann hättet Ihr das Problem, dass sämtliche Google-Dienste und somit auch der Google Play Store nicht vorinstalliert sind. Zum Glück übertragen aber die meisten Importeure diese schon auf das Gerät, bevor sie es an Euch versenden.

In Deutschland gibt es die Meizu-Smartphones nur von Import-Händlern. Bei unserem Importeur des Vertrauens gibt es das Meizu MX4 ab 297 Euro, während das MX4 Pro ab einem Preis von 407 Euro zu haben ist.

Einen ausführlichen Testbericht zu beiden Meizu MX4-Smartphones werden wir Euch in den nächsten Tagen in gewohnter Weise nachliefern.


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