Microsofts Smart Home: 90er-Jahre-Konzept noch aktuell

Microsoft ist den meisten Menschen einfach nur durch Windows und das Office-Paket bekannt. Ein Video-Leckerbissen, den The Verge entdeckte, beweist aber, dass das Unternehmen aus Redmond sich beispielsweise auch schon in den 90er-Jahren Gedanken über ein Smart-Home-Konzept gemacht hat, das in gewisser Weise immer noch sehr aktuell ist.

Fingerabdruck- und Retina-Scanner an der Haustüre, frei konfigurierbare Musik- und Beleuchtungs-Profile für das ganze Gebäude und natürlich ein Nachrichten-System, mit dem alle Familienangehörigen jederzeit erreicht werden können – Microsofts Vision für das smarte Haus klang in den 90ern nach absoluter High Tech und daran hat sich eigentlich gar nicht so viel geändert: Zwar können nun viele einzelne Dinge, die Familie Wundervoll in dem Video erlebt, tatsächlich so, oder sogar noch einfacher erledigt werden, der Traum von einem optimalen Zusammenspiel all der unterschiedlichen Gerätschaften in einem smarten Eigenheim ist aber im Grunde immer noch derselbe.

Smartphones werden zum Steuerpult für das eigene Smart Home

Während Microsoft bei seinem Ansatz damals wohl eher an einen Windows-Server im Keller des Smart Home dachte, geht die Entwicklung im Jahre 2014 in eine andere Richtung. Alle Fäden laufen in unseren Smartphones zusammen und vereinen die Steuerung neuartiger LED-Glühbirnen und Thermostate mittels Bluetooth und WLAN in einem Gerät – in einem, das eine ganze Ecke handlicher ist, als Jessies Casio Cassiopeia Pocket PC mit WIndows CE.


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