Stoffwechsel anregen: Deshalb hilft euch Training dabei

Seilspringen hilft euch auch dabei, den Stoffwechsel anzuregen
Seilspringen hilft euch auch dabei, den Stoffwechsel anzuregen(© 2018 Shutterstock / Dragon Images)

Durch die richtige Ernährung könnt ihr euren Stoffwechsel anregen. Doch nicht nur das: Auch mit regelmäßigem Training tut ihr etwas für euren Metabolismus. Welche Sportarten besonders geeignet dafür sind, und warum eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining optimal ist, haben wir für euch zusammengefasst.

Intervalltraining oder Ausdauertraining?

Wer Fett verbrennen will, muss Sport machen, denn Bewegung kurbelt den Stoffwechsel an. Entscheidend ist zunächst einmal, dass ihr trainiert, denn nur wer Energie verbrennt, bleibt in Form oder nimmt ab. In einem zweiten Schritt könnt ihr euch dann Gedanken darüber machen, welche Sportarten besonders geeignet sind, um euren Stoffwechsel in Schwung zu bringen. Dazu gehören beispielsweise Laufen, Schwimmen, Radfahren, Seilspringen sowie diverse Team-Ballsportarten. Hier verbrennt ihr in 30 Minuten zwischen 300 und 500 Kalorien – eine gute Bilanz für den Stoffwechsel.

Bleibt die Frage: lieber klassisches Ausdauer- oder Intervalltraining? Anfängern empfehlen Experten, mit Ausdauersport anzufangen, um den Körper an die Belastung zu gewöhnen. Sie starten mit einer niedrigen Belastungsintensität und können im Laufe der Zeit Tempo und Dauer steigern. Fortgeschrittene sollten die Belastung hingegen möglichst stetig variieren. Für Jogger beispielsweise bedeutet dies, nicht einfach nur möglichst schnell zu laufen, sondern schnellere und ruhigere Tempoeinheiten miteinander zu kombinieren. Auch Rückwärts- und Hopserlauf können mit eingebunden werden. Wollt ihr euren Stoffwechsel optimal anregen, solltet ihr mindestens ein Intervalltraining pro Woche machen.

Stoffwechsel verbessern mit Krafttraining

Grundsätzlich gilt: Um den Stoffwechsel anzuregen und Fett zu verbrennen, ist Ausdauertraining besser geeignet. Krafttraining wiederum sorgt dafür, dass Muskeln aufgebaut werden. Wer beides miteinander kombiniert, profitiert daher doppelt. Denn mehr Muskeln verbrennen auch mehr Energie. Ein Kilo Muskelmasse verbraucht etwa 50 Kilokalorien mehr am Tag. Im Idealfall bedeutet das: mehr Muskeln, weniger Fett.

Tipp: Neben dem Ausdauertraining mindestens zweimal pro Woche etwas für den Muskelaufbau tun, vor allem im Bereich der Rumpfmuskulatur. Und wie beim Ausdauersport ist es auch im Kraftbereich sinnvoll, Intervalle mit einzubauen. Trainiert zum Beispiel innerhalb einer Einheit in unterschiedlichen Wiederholungsbereichen. Das fordert die Muskulatur und erhöht den Kalorienumsatz.

Was den Stoffwechsel beeinflusst

Grundsätzlich solltet ihr auf drei verschiedene Dinge achten, die euren Stoffwechsel beeinflussen können. Zunächst sind „Neue Reize“ ein wichtiger Stichpunkt: Nur, wenn ihr euch nicht auf dem immer gleichen Trainingslevel ausruht und euren Körper ständig fordert, kurbelt ihr auch den Stoffwechsel immer wieder aufs Neue an und baut Muskeln auf.

Wie bereits erwähnt, spielt auch die Abwechslung eine Rolle: Nehmt immer mal wieder neue Übungen in euren Trainingsplan mit auf und lauft auch mal andere Strecken, um den Metabolismus langfristig aktiv zu halten. So wird der Körper gezwungen, mehr Energie bereitzustellen. Als Ergänzung solltet ihr zudem auf eine ausgewogene Ernährung achten. Nur die Mischung aus Bewegung und gesunder Ernährung hält den Kreislauf in Gang. Was bei euren Mahlzeiten wichtig ist, wenn ihr euren Stoffwechsel anregen wollt, haben wir für euch in einem anderen Ratgeber beschrieben.


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