Unsere Gadgets: Felix stellt seine liebste Technik vor

Kampf den Kabeln! Dieses Mal stellt CURVED-Chefredakteur Felix seine Lieblings-Gadgets vor. So unterschiedlich sie sind, haben sie doch eine Gemeinsamkeit.

Als ich meine neue Wohnung bezogen haben, stand eines fest: Meine eigenen vier Wände sollten so wenig wie möglich verkabelt sein. In Zeiten von Bluetooth 3.0 und AirPlay doch kein Problem, oder?

Der richtige Sound: Libratone DIVA

Dezent: die Libratone DIVA(© 2015 CURVED)

Was brauchte früher die meisten Kabel? Genau: die heimische Soundanalage. Zugegeben: Diese DIVA ist nicht meine. Libratone hat mit der 799 Euro teuren Soundbar aber im Sturm mein Herz, vor allem aber meine Ohren erobert.  Werfen einige Tests der Diva einen nüchternen Klang, hat mich das Gadget mit seinem warmen, aber dezenten Bass überzeugt.

Auch der Look gefällt: Der Bezug aus grauem Filz ist unaufdringlich. Beim Kauf gibt es einen Gutschein für eines von insgesamt elf Designs dazu. Die Bezüge lassen ich mit Hilfe eines Reißverschlusses auf der Rückseite abnehmen. Neben dem abnehmbaren Standfuß liegt außerdem noch eine Halterung anbei, mit der sich der 5,5 Kilo schwere Soundriegel an der Wand anbringen lässt. Jammerschade, dass die Sound-Diva nun wieder zurückgehen muss. Aber vielleicht wird sie ja demnächst durch eine ihrer kleineren Schwestern ersetzt.

Der richtige Sound, Teil 2: Plantronics Backbeat Fit Stereo

Das Plantronics-Headset Backbeat Fit Stero(© 2015 CURVED)

Musik spielt in meinem Leben immer wieder eine wichtige Rolle - ob zum Entspannen nach einer stressigen Arbeitswoche oder um mich beim Workout zu motivieren. Und gerade für den Sport habe ich lange nach einem passenden Headset gesucht, das idealerweise kabellos sein sollte. Gesucht, gefunden: Das Plantronics Backbeat Fit Stereo ist seit dem vergangenen Jahr mein ständiger Begleiter im Fitness-Studio.

Für rund 99 Euro bekomme ich ein schweißresistentes Headset mit integriertem Mikro für Telefonie, Start- und Stopp-Taste, Akkus für bis zu fünf Stunden Dauer-Beschallung und einer Companion-App, die das Device ständig mit neuen Firmware-Updates versorgt. Bluetooth 3.0 macht's möglich. Die Farbe ist zweifelsohne gewöhnungsbedürftig, sorgt aber dafür, dass ich das Headset in der Sporttasche schnell wiederfinde. Und der Kabelsalat hat endlich ein Ende!

Das richtige Bild: GoPro Hero 4

Nicht nur für Helden: die GoPro Hero 4(© 2015 CURVED)

Wie sich die GoPro im Extremtest schlägt, durfte ich 2014 am eigenen Leib erfahren. Mittlerweile gehört die GoPro Hero 3 Black schon zum berüchtigten alten Eisen und wurde durch die Hero 4 Black ersetzt. Braucht es den Umstieg auf das neue 4K-taugliche Modell? Für passionierte Hobbyfilmer bietet das Mehr an Auflösung jede Menge Spielraum für Experimente. Denn wer nennt dieser Tage schon einen 4K-Monitor oder ein Ultra-HD-TV sein Eigen? Warum die GoPro für mich die Action-Cam der Wahl ist: Weil keine andere so viel praktisches Zubehör bietet - ob Kopfhalterung, Brustgurt oder Dog Mount.

Das richtige Bild, Teil 2: iPad Air 2

Die Medienmaschine der Wahl: das iPad Air 2(© 2015 CURVED)

Ein Bildschirm alleine ist mir zu wenig - zumindest, wenn es um meinen Medienkonsum geht. Im Wohnzimmer schaue ich auf einem 32 Zoll großen Fernseher von Toshiba fern. Für den Filmabend greife ich zum Beamer, der ein rund vier Meter großes Bild an die Wand zaubert. Doch wenn ich im Bett vor dem Schlafengehen oder an einem entspannten Wochenende noch ein bisschen Berieselung brauche, dann greife ich zum iPad. Genauer: zum iPad Air 2.

Das Apple-Tablet ist für mich eine reine Konsummaschine - auch wenn Apples jüngste Ausstellung zeigt, wie kreativ sich das Gadget nutzen lässt. Installiert habe ich vor allem Medien-Apps, darunter Netflix, Amazon Instant Video und Co. Und wenn ich dann vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer wechsle, dann braucht es nur einen kurzen Tap in der App und schon landet das Bild via Chromecast auf dem Fernseher.

Das richtige Gaming: Playstation Vita

Die Playstation Vita(© 2015 CURVED)

Wir wären nicht CURVED, wenn wir nicht für mobile Technik brennen würde. Ein Gadget, das immer wieder das Gaming-Feuer bei mir entfacht, ist die PS Vita. Damals vor allem wegen "Uncharted: Golden Abyss" angeschafft, führte der Handheld wenig später ein Schattendasein in der Schublade. Es fehlten die guten Titel. Da half es auch nicht, dass sich das Gerät als Controller für die Playstation 3 nutzen ließ.

Doch mit der Playstation 4 änderte sich das. Seit Dezember nenn ich die White Edition mein Eigen. Dank des Playstation-Plus-Abos für rund fünf Euro pro Monat landen nicht nur monatlich neue Spiele auf der großen Konsole, sondern auch auf der Vita. Und dank Remote Play kann ich die echten Triple-A-Titel auch mobil zocken.

Der richtige Akku: Anker Astro E5

Der Anker Astro E5 und die Boxee Box(© 2015 CURVED)

Mobile Technik hat eine Einschränkung: ohne vernünftige Akkuleistung geht nichts mehr. Das folgende Gadget hat mich schon mehr als einmal  gerettet: der Anker Astro E5. 15.000 mAh auf kleinstem Raum. Und das für gerade einmal 35 Euro. Die zweite Generation verfügt sogar über 16.000 mAh. Zur Praxistauglichkeit sei versichert, dass ich auf meinem Colorado-Trip das iPhone 5s und die GoPro Hero 3 Black über drei Tage mit einer Ladung mit Strom versorgen konnte.

Apropos Stromversorgung: Auf Reisen ist nicht immer eine Steckdose in der Nähe. Die braucht es auch nicht, solange die Sonne scheint. Okay, in Hamburg ist das dieser Tage eher die Seltenheit. Aber wenn Ihr etwa einen Campingausflug plant oder einen Roadtrip, dann lege ich Euch den Goal Zero Nomad 7 ans Herz. Die spritzwassergeschützten Solarpanels laden über einen USB-Ausgang mit 12 Volt den mitgelieferten 2000-mAh-Akku auf.

Die richtige Aufbewahrung: Charge Box von Konstatin Slawinski

Schlichtes, schickes Design: die Charge Box von Konstantin Slawinski(© 2015 CURVED)

Bei all der mobilen Technik braucht es einen Platz in meiner Wohnung, an dem alle Gadgets ihren Strom bekommen. Eine Tankstelle. Ihr habt richtig gelesen: einen Platz. Ich war es leid, mich nach Steckdosen zu bücken oder quer über die Arbeitsfläche in der Küche oder den Schreibtisch Kabel zu verlegen. Abhilfe geschaffen hat bei mir die Charge Box von Konstantin Slawinski. Kostenpunkt: rund 70 Euro.

An der Wand wird die gefalzte Metallbox mit zwei Schrauben angebracht. Zusätzlich habe ich für einen cleaneren Look noch entsprechend Kabelkanäle verlegt und die Charge Box auf Hüfthöhe angebracht. Durch das Loch in der Mitte laufen ein Lightning- und ein Micro-USB-Kabel, die alle meine Gadgets mit Strom versorgen und dank der Filzauflage geschützt sind.

Das sind meine Lieblingsgadgets. Welche sind Eure? Verratet es uns in den Kommentaren.


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