Xiaomi Mi3 ausgepackt: Was kann das Apple Chinas?

Es braut sich in China etwas zusammen. Der Sturm hat einen Namen: Xiaomi. Wenn Euch dieser Smartphone und Tablet-Hersteller bis dato unbekannt war, dann solltet Ihr Euch den Hintergundartikel von CURVED-Chefredakteur Nils durchlesen. Wir zeigen Euch heute in unserem Unboxing-Reihe das Top-Smartphone Mi3 des chinesischen Herstellers. 

Xiaomi boomt: 15 Millionen verkaufte Smartphones im letzten Quartal können nicht lügen. Doch wie gut ist "das Apple Chinas" nun? Europäische Nutzer müssen erst mal weiter warten – Xiaomi vertreibt seine Geräte bislang nur in China.  Es ist also gar nicht so leicht, in Deutschland an ein Xiaomi -Smartphone zu kommen, aber zum Glück gibt es diverse Online-Auktionshäuser, die das jüngste Modell, das Xiaomi  Mi3,  anbieten.

Wir haben uns ein Gerät besorgt und werden es in den nächsten Tagen auf Herz und Niere testen, um herauszufinden, ob das Mi3 tatsächlich einem iPhone 5S, Samsung Galaxy S5, HTC One M8 oder gar einem LG G3 gefährlich werden kann.

Von den technischen Spezifikationen ist das 250 Euro teure Smartphone nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Der Qualcomm Snapdragon 800 taktet mit 2,3 GHz und erhält Unterstützung von 2 GB Arbeitsspeicher. Unser Testgerät verfügt über 16 GB internen Speicher, der leider nicht per microSD-Karten aufgerüstet werden kann. Da sollte man also seine Daten entweder per WiFi (a/b/g/n/ac), 3G, Bluetooth 4.0 oder USB-to-Go wegsichern. All das verpackt Xiaomi sehr elegant in einem Alu-Unibody-Gehäuse.

Das Mi3 verfügt über zwei Kameras. Die Frontkamera schiesst Bilder mit maximal 2 Megapixel und zeichnet auch Videos in Full HD auf. Die rückwärtige Kamera zeichnet ebenfalls Full HD-Videos auf, knipst aber 13 Megapixel-Bilder. Für dunklere Umgebungen hat Xiaomi dem MI3 gleich zwei Foto-LEDs verpasst.

Als Software verwendet Xiaomi eine stark angepasste Android-Version. Die Optik der Xiaomi MIUI erinnert stark an Apple. In wiefern sich die UI vom Standard-Android unterscheidet, werden wir Euch in einem ausführlichem Test nachreichen.


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