Virtual Reality: Samsung und Oculus VR kollaborieren

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Der Smartphone-Hersteller verlässt sich auf die Expertise des jungen Virtual Reality-Unternehmens.
Der Smartphone-Hersteller verlässt sich auf die Expertise des jungen Virtual Reality-Unternehmens.(© 2014 Flickr/Sergey Galyonkin)

Der Elektrokonzern entwickelt ein Virtual Reality-Headset, das auf der Software des VR-Brillenherstellers basiert. Im Gegenzug holt sich Oculus die Hardware von Samsung. 

Erweiterte Realität am Smartphone

Samsung will am Virtual Reality-Markt mitspielen, hat jedoch keine Geduld für lange Entwicklungsphasen. Deshalb arbeitet der Smartphone-Hersteller mit Oculus VR zusammen - das Startup, das Facebook für zwei Milliarden Dollar übernommen hat. Der Mega-Deal hat die Branche angekurbelt und andere Technologie-Riesen wie Sony arbeiten ebenfalls an ihren eigenen Headsets.

Von der Zusammenarbeit sollen beide Seiten profitieren: Oculus VR liefert Samsung die Basis für ein VR-Headset, das derzeit in Planung ist. Das koreanische Unternehmen stellt dem Startup dafür Hardware zur Verfügung. Im Gegensatz zu den meisten VR-Brillen soll Samsung keinen Bildschirm in das Headset einbauen, sondern das Smartphone als Screen nutzen. Das Handy soll via Kabel an die VR-Einheit gekoppelt werden. Für das Smartphone-betriebene Headset lässt Oculus den Produzenten exklusiv auf das Developer-Kit zugreifen, um die Software darauf aufzubauen.

Hochauflösende Screens für Oculus Rift

Während Oculus vor allem auf Gaming fokussiert, soll das Gadget von Samsung eine breitere Masse ansprechen und ein neues Erlebnis des Medienkonsums bieten.

Samsung versorgt Oculus, dessen erstes Produkt Rift noch nicht offiziell am Markt ist, mit seiner Bildschirmtechnologie. Die Brille soll mit einem OLED-Screen, der eine höhere Auflösung als 1080 Pixel hat, versehen werden. Beide Unternehmen haben sich bisher nicht über die Zusammenarbeit geäußert.


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