Vivo Nex: So funktioniert die ausfahrbare Kamera

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Die Vorderseite des Vivo Nex wird von dem riesigen Display bestimmt
Die Vorderseite des Vivo Nex wird von dem riesigen Display bestimmt(© 2018 Vivo)

So sieht das Vivo Nex von innen aus: Das Team von MyFixGuide hat das aktuelle Top-Smartphone des chinesischen Herstellers in seine Einzelteile zerlegt. Der Teardown offenbart unter anderem die Funktionsweise der ausfahrbaren Frontkamera.

Weniger als eine Sekunde – so wenig Zeit soll laut Hersteller nur nötig sein, ehe die Selfie-Kamera des Vivo Nex einsatzbereit ist. Wie der Schnapp-Mechanismus im Inneren des Smartphones aussieht, haben die Experten von MyFixGuide nun über einen Teardown ermittelt. Ohne die rückseitige Abdeckung ist deutlich zu erkennen, wie die Kamera mithilfe einer Feder und eines kleinen Motors aus dem Gehäuse gedrückt wird. Die einzelnen Komponenten des aufwendigen Mechanismus sollen sehr teuer sein.

Nur schwer zu reparieren

Der Teardown zeigt noch eine weitere Besonderheit des Vivo Nex: Dem großen Bildschirm wurde auch der Lautsprecher auf der Vorderseite geopfert. Um etwa für ein Telefonat dennoch den Klang übertragen zu können, nutzt das Smartphone das Display selbst. Ein Vibrationsmotor überträgt den Sound an den oberen Rand des Bildschirms. Dadurch soll ein Klang möglich sein, der klarer ist als beispielsweise der des Xiaomi Mi Mix.

Insgesamt gehört das Vivo Nex laut MyFixGuide aufgrund seines Aufbaus zu den derzeit am wenigsten reparierbaren Smartphones auf dem Markt. Mitte Juni 2018 hat das Unternehmen das Gerät der Öffentlichkeit vorgestellt, das aus einem Konzept ein Serien-Smartphone gemacht hat. Das Display soll angeblich 91,24 Prozent der Vorderseite einnehmen – damit liegt Vivo in dieser Kategorie aktuell ganz weit vorne.


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