VLC Player: Neue Version unterstützt Streaming via Chromecast

Im VLC-Nightly-Build ist das Streaming auf Chromecast nur über Umwege möglich
Im VLC-Nightly-Build ist das Streaming auf Chromecast nur über Umwege möglich(© 2016 Ars Technica)

Googles Chromecast-Dongle für den Fernseher kann kinderleicht per WLAN mit Videomaterial gefüttert werden – solange die App das Gerät unterstützt. Während viele Streaming-Dienste den Support längst bieten, ist der mächtige VLC Media Player leider noch nicht für die Übertragung an Googles Streaming-Stick gerüstet.

Eine Serie von Netflix, ein Film von Google Play oder Musik von Spotify – all dies wird flott und einfach auf den Fernseher übertragen. Möchtet Ihr stattdessen etwas im Chrome-Browser zeigen, könnt Ihr beispielsweise von Eurem Desktop-PC aus einen beliebigen Tab per Chromecast auf den Fernseher streamen. Sobald es aber um lokal abgelegte Videos in verschiedenen Formaten geht, kann es schwierig werden. Wie Ars Technica berichtet, ist die Lösung des Problems aber in Entwicklung.

Übertragung per VLC noch nicht stabil

Mit dem VLC Media Player ist so gut wie alles abspielbar und zudem gibt es die Anwendung für Windows, Mac, Linux, iOS und Android. Die Übertragung von Videos auf Chromecast beherrscht das Programm bisher zwar in keiner der fünf Standardvarianten, doch ist das Feature nun zum VLC 3.0 Nightly-Build für Windows hinzugefügt worden.

Den gewohnten Chromecast-Button gibt es darin zwar noch nicht und zudem laufen Nightlie-Builds auch nicht fehlerfrei und stabil, jedoch ist die Funktion vorhanden. Aktuell versteckt sie sich noch unter "Tools | Renderer Output", wo der Chromecast aufgeführt wird, sofern er sich im gleichen Netzwerk befindet. Anschließend muss dieser lediglich noch ausgewählt und die Übertragung gestartet werden.

Im Test von Ars Technica machte es sich noch stark bemerkbar, dass sich die Software im Stadium eines instabilen Nightly-Builds befindet. Dies dürfte sich aber in Zukunft ändern und früher oder später wird das Chromecast-Feature dann auch auf den Versionen für Mac, iOS und Android ankommen.


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