Vodafone überarbeitet SuperFlat-Tarife

Ab dem 15. Oktober bietet Vodafone eine neue Tarif-Struktur an. Die bisherigen SuperFlat-Tarife werden durch die neuen RED Tarife abgelöst. Zukünftig werden nur noch drei verschiedene Tarife angeboten. So will man bei Vodafone dem Tarif-Dschungel Herr werden. Die neuen Tarife heißen RED S, RED M und RED L.

Tarif RED S - für Einsteiger

Der „kleinste“ Tarif ist RED S, wie man aus dem Namen unschwer erkennen kann. Für monatlich 29,95 Euro bzw. 39,95 Euro mit subventioniertem Premium-Smartphone erhalten Nutzer eine Telefon-Flat ins deutsche Vodafone-Netz und ein Wunsch-Netz oder alternativ 100 Freiminuten in alle deutschen Netze sowie eine SMS-Flat in alle deutschen Netze. Eine Datenflat mit 200 MB pro Monat mit 14,4 Mbit/s ist ebenso enthalten wie eine Woche pro Jahr Surfen im EU-Ausland. Obendrein bekommt man im Tarif RED S noch 5 GB Speicherplatz in der Vodafone Cloud.

Tarif RED M – für Durchschnitts-Nutzer

Der Tarif RED M beinhaltet eine Telefon- und SMS-Flat in alle deutschen Netze sowie ein Datenvolumen von 500 MB mit bis zu 21,6 Mbit/s und zwei Wochen Surfen im EU-Ausland jährlich. Zusätzlich gibt’s noch 25 GB Cloud-Speicherplatz in der Vodafone Cloud. Für 59,95 Euro bekommt man den Tarif RED M mit subventioniertem Premium-Smartphone, ansonsten kostet er 49,95 Euro pro Monat.

Tarif RED L – für Viel-Surfer und -Telefonierer

Der umfangreichste Tarif ist der RED L. Hier telefoniert und surft man ohne Zusatz-Kosten in alle deutschen Netze, dazu kommen noch 3 GB Inklusiv-Volumen zum Surfen und Mailen im LTE-Netz, sofern es unterstützt wird. Vier Wochen pro Jahr kann man im EU-Ausland surfen, für die Vodafone Cloud bekommt man 50 GB Speicherplatz. Außerdem gibt’s zusätzlich noch die Vodafone RED DataSIM, eine zusätzliche SIM-Karte fürs Surfen mit dem Tablet. Der Tarif RED L kostet 89,95 Euro pro Monat mit Premium-Smartphone und 79,95 Euro mit Basis-Smartphone.

Viele Extras

Alle Tarife bekommen noch weitere Features: Der neue SMS-Nachfolger joyn ist mit dabei, außerdem Vodafone ChildProtect, eine Kinderschutz-App, Vodafone Protect, ein Anti-Viren-Programm und Handy Finder sowie Vodafone Adressbuch, die Kontakt-Synchronisierung in der Cloud und Vodafone StartMeUp, ein Smartphone-Einrichtungs-Service. Im Tarif RED M gibt es zusätzlich noch die Fast Hotline, mit der man schneller zum Service-Mitarbeiter gelangt und Vodafone SwitchMyPhone, womit man über Nacht ein Ersatz-Handy bekommt.

Der Tarif RED L hat die meisten Extras. Hier gibt es noch Vodafone CallMeBack, ein Rückruf-Service der Hotline und die Tech Hotline, bei der man zu einem Technik-Experten durchgestellt wird. Auch eine Handy-Versicherung mit weltweitem Rundum-Schutz bei Schaden und Diebstahl gehört mit zum Tarif.

Klare Strukturen, Wenig-Nutzer verlieren

Die neuen Vodafone Tarife sind klar strukturiert und recht gut verständlich, ohne dass man dafür gleich ein Studium braucht. Viel-Surfer und -Telefonierer kommen dabei auch besser weg als mit den alten Tarifen. Teurer wird’s jedoch für Wenig-Surfer und -Telefonierer. Sie bekommen zwar mehr Leistung, die jedoch wenig bringt, wenn man sie nicht nutzt. In den Tarifen RED S und RED M kann LTE zusätzlich hinzugebucht werden. Ein Smartphone ist in allen Tarifen auch im günstigeren Preis mit inbegriffen. Wer jedoch ein von Vodafone sogenanntes Premium-Smartphone möchte, muss 10,- Euro monatlich extra zahlen.

Welche Smartphones jeweils in die Kategorie Premium fallen, lässt sich derzeit nur schätzen, das neue iPhone 5 dürfte aber mit Sicherheit ebenso dabei sein wie das Samsung Galaxy S3 oder das HTC One X+. Die jeweiligen Premium-Smartphones dürften sich damit aber immer wieder ändern, je nachdem, welches gerade die aktuellen Flaggschiffe sind. Ob für ein Premium-Smartphone dann noch zusätzliche Kosten anfallen, ist derzeit noch nicht bekannt. Sollte das nicht der Fall sein, sind die zehn Euro pro Monat aber sicherlich nicht schlecht investiert