Von Chromecast bis GoPro 4: Die Gadgets des Jahres 2014

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Diese Gadgets haben uns 2014 besonders gefallen
Diese Gadgets haben uns 2014 besonders gefallen(© 2014 CURVED Montage)

Gadgets, Gadgets, Gadgets – wir bekommen einfach nicht genug von den strombetriebenen Spielereien. Manche sind nützlich, andere sind witzig und einige sind einfach nur albern. Wir lassen das vergangene Gadget-Jahr noch einmal Revue passieren und haben die heißesten Teile zusammengestellt. Und das sind sie: Unsere Gadgets 2014!

Polaroid Socialmatic camera

Wer druckt eigentlich noch Fotos aus? Dank Facebook, Instagram und Co. sind digitale Bilder für die meisten viel wichtiger als Fotos auf Papier. Allerdings haben Papierbilder einen großen Vorteil: Sie sind unverwechselbar und unveränderbar. Es sind echte Momentaufnahmen.

Der große Name für Sofortbildkameras ist und bleibt Polaroid – trotz der wechselhaften Geschichte des Unternehmens. Mit der Socialmatic meldet sich der Konzern mit einer interessanten Mischung aus zwei Systemen zurück. Die digitalen Fotos können direkt auf der Kamera bearbeitet werden – oder sie werden sofort ausgedruckt. Eine lustige Partykamera, aber auch ein stylischer Begleiter für spaßige Schnappschüsse. Wir konnten uns die Socialmatic auf der Photokina anschauen.

Das Hands-On von Jan

Polaroid Cube

Auch bei den Minikameras mischt Polaroid mit – mit der Actioncam Cube. Sie sieht aus wie ein kleiner Würfel, ist leicht und robust und lässt sich überall mit hinnehmen. Natürlich ist sie keine echte Konkurrenz zu einer GoPro, aber ein schöner Hingucker mit Retrocharme ist sie auf jeden Fall. CURVED-Redakteur Shu hat sich das fotografische Kleinod etwas genauer angeschaut.

Das Hands-on von Shu

June Armband

Wie lange darf man sich eigentlich direkter Sonnenstrahlung aussetzen? Das kommt natürlich auf den Hauttyp an – aber auch darauf, wie stark die Sonnenstrahlung überhaupt ist. All das verrät June, das intelligente und hübsche Armband. In Verbindung mit einer App warnt June davor, wenn man zu lange in der Sonne sitzt und gibt Tipps, welche Sonnencreme die beste ist. Amir hat das Gadget am Strand getestet.

Amir hat das Bracelet am Strand ausprobiert

Pebble Steel Smartwatch

Das Jahr 2014 stand auch ganz im Zeichen von Smartwatches. So hat jeder Elektronikhersteller, der etwas von sich hält, seine eigene Idee von intelligenten Uhren veröffentlich. Häufig waren die Geräte zwar mit vielen Funktionen bestückt, optisch waren sie aber genauso häufig eine Zumutung.

Anders dagegen die Pebble. Gestartet als Crowdfunding-Projekt, eroberte die Smartwatch, die wirklich wie eine Uhr aussieht, nicht nur die Technikredaktionen im Sturm. Wir haben alle wesentlichen Infos zur Steel-Variante für Euch aufgeschrieben.

Mehr Infos zur Peeble Steelwatch

Bluetooth Zahnbürste: Professional Care 7000

Es sollte sich inzwischen rumgesprochen haben, dass man sich zweimal am Tag für jeweils mindestens zwei Minuten die Zähne putzen sollte. Die Realität sieht anders aus: Ein Großteil der Bundesbürger nimmt es damit nicht so genau. Viel zu kurz und viel zu selten setzen sie die Bürste an die Zähne.

Um das zu ändern, hat Braun eine intelligente Zahnbürste entwickelt, die in Verbindung mit einem Smartphone das Putzverhalten aufzeichnet. Sie gibt auch Tipps, an welcher Stelle ein wenig mehr Sorgfalt nötig ist und organisiert Zahnarztermine. Wie das ganze funktioniert, hat Amir getestet und ganz sauber aufgeschrieben.

Amir hat die Bluetooth-Zahnbürste getestet

Sony ILCE-QX1

Aktuelle Smartphones können häufig bessere Fotos machen als viele Kompaktkameras. Doch manchmal reicht das Ergebnis nicht aus. Will man Makroaufnahmen schießen oder auch bei widrigen Verhältnissen fotografieren, muss man nach wie vor zu einer guten Kamera greifen. Oder etwa nicht?

Mit der QX-1 von Sony wird das Smartphone zum Highend-Fotoapparat. Es sieht aus wie ein Objektiv, ist aber viel mehr als das. Die Fotos des großen Bildsensors werden auf einem internen Speicher gesichert oder direkt ans Smartphone übertragen, damit man die Fotos mit aller Welt teilen kann. Ein interessantes Konzept, getestet von Shu.

Sony ILCE QX-1 im Test

Playstation TV

Keine Spielkonsole verkauft sich besser als die Playstation 4 von Sony. Doch was ist, wenn man die aktuellen Spiele vielleicht gar nicht im Wohnzimmer zocken will, sondern in einem anderen Raum?

Früher musste man dafür mit der Konsole umziehen – jetzt können die Games einfach innerhalb des Wlan-Netzes auf die Playstation TV übertragen werden. Die Minikonsole ist so etwas wie ein Empfänger: Angeschlossen an einen Fernseher dient sie als Verlängerung der PS4. Aber darüber hinaus lassen sich damit auch Playstation-Vita-Spiele daddeln. Wie das genau funktioniert, haben wir ausprobiert.

Playstation TV im Test

Panasonic Lumix CM1

Eigentlich hatte sich Panasonic aus dem Smartphone-Geschäft zurückgezogen und sich bei mobilen Gadgets eher auf Kameras spezialisiert. Doch in diesem Jahr überraschte der Konzern mit einer interessanten Mischung aus Lumix-Kamera und Handy. Die CM1 ist auf der Rückseite ein Fotoapparat, auf der Vorderseite ein vollwertiges Android-Smartphones. Eine spannendes Produkt, von dem nicht nur CURVED-Redakteur Jan sehr begeistert ist.

Panasonic Lumix CM1 im Hands-on

Cobi

Wie kann man das Fahren mit dem Fahrrad noch sicherer machen? Zum Beispiel mit der richtigen Technik. Das Cobi-Projekt will darüber noch mehr Komfort bringen und vereint Navigation, Beleuchtung und Sicherung, zeichnet Touren auf und funktioniert auch während der Fahrt ausgesprochen gut. Jan hat sich mal aufs Rad geschwungen.

Cobi Fahrrad-Zubehör im Test

Yotaphone

In den vergangenen Jahren gab es bei Smartphones nicht wirklich große Innovationen. Okay, Fingerabdruck-Sensosoren hier, Super-Duper-Kameras dort – aber sonst handelt es sich eher eine Evolution. Beim Yotaphone kann man dagegen getrost von einer Revolution sprechen.

Das Smartphone hat zwei Displays, eine normales vorne und E-Ink-Display auf der Rückseite. Das soll Strom sparen und ganz neue Anwendungsmöglichkeiten bieten. Wir konnten uns bei der Premiere einen ersten Eindruck von dem russischen Telefon machen.

Das Yotaphone im Hands-on

Lytro Illum

Ach wäre das schön, wenn man bei einem Foto auch nachträglich den Fokus verändern könnte, beispielsweise wenn man etwas aus dem Hintergrund des Motivs scharf stellen möchte, weil es so das interessantere Bild ergeben würde. Bisher war dies selbst mit Photoshop und Co. kaum möglich.

Bei der Illum von Lytro ist dieses Feature Konzept. Der Fotoapparat nutzt die Lichtfeldtechnologie: Die Umgebung wird mit Lichtstrahlen eingescannt, wodurch die Schärfe des ganzen Bereichs ganz individuell am Rechner und direkt auf der Kamera nach belieben verändert werden kann. Wie das funktioniert? Wir haben es ausprobiert.

Die Lytro Illum im Test

Gear VR

Wir mögen Videobrillen. Warum? Na, es ist doch klasse, wenn man Inhalte sogar im öffentlichen Raum ganz privat genießen zu können. Samsung hat mit der Gear VR ein ganz interessantes Konzept vorgestellt.

In Verbindung mit dem Galaxy Note bekommt der Nutzer aber nicht nur eine gigantische Kinoleinwand direkt auf die Nase gesetzt. Die Brille reagiert auf Kopfbewegung und erlaubt so ein Wandern durch virtuelle Welten. Wir haben uns das portable Holodeck mal genauer angeschaut.

Samsung Gear VR ausprobiert

GoPro 4

Was soll man eigentlich noch zur GoPro sagen, außer dass sie quasi das Tempotaschentuch unter den Actioncams ist. Man sieht sie überall, sogar bei den Ekelprüfungen im "Dschungelcamp" haben die Kandidaten eine GoPro auf dem Kopf. Und selbst wenn eine andere Kamera eingesetzt wird, nennt man diese schnell GoPro.

Wie soll man so etwas noch besser machen? Der US-Kamerahersteller, der dieses Jahr zudem ein furioses Börsendebüt hinlegte, weiß wie und hat mit der GoPro Hero 4 die derzeit wohl beste Actioncam in den Handel gebracht. Sicher, die Kamera ist nicht ganz billig. Wir verraten Euch, ob sie den hohen Preis wert ist.

Mehr Infos zur GoPro Hero 4

Google Chromecast

Wenn man durch einen Elektrofachmarkt schlendert, könnte man denken, dass inzwischen in jedem Haushalt ein Smart-TV steht, mit dem man auch Inhalte aus dem Internet streamen kann. Oder Bilder vom Smartphone direkt auf den großen Schirm übertragen könnte.

Doch in den Wohnstuben stehen eben nicht nur aktuelle Geräte. Doch dank Google Chromecast kann man auch mit älteren Fernsehern an der modernen Welt teilnehmen, alles, was es braucht, ist ein HDMI-Eingang. Der kleine Adapter bildet das Tor zu allen Google-Services. Gesteuert wird das System mit dem Smartphone. Wir haben uns Google Chromecast besorgt und installiert.

Tipps und Tricks für Google Chromecast

Marshall "Monitor"

Mit dem Monitor ist der englischen Traditionsfirma Marshall ein Sahnestück an Kopfhörer gelungen. Ausgewogener Klang und ein paar sehr nützliche Features - wie die wechselbare magnetische Ohrpolsterung, das F.T.F.-System zur Höhenfilterung und auch die Möglichkeit einen zweiten Kopfhörer anzuschließen - machen aus dem Monitor einen sehr empfehlenswerten Kopfhörer für Euer Smartphone, Tablet und die heimische Stereoanlage. CURVED-Redakteur Shu hat genau hingehört.

Marshall-Kopfhörer "Monitor" im Test

DJI Phantom

Drohnen sind wahrscheinlich DAS Trendthema des Jahres. Überall – jedenfalls dort, wo es erlaubt ist – fliegen Quadrocopter durch die Luft. Teilweise sind die unbemannten Flugzeuge mit Kameras ausgestattet und nehmen die Welt aus einer ganz besonderen Perspektive auf. Das Flaggschiff aller Privat-Drohnen ist ganz klar die DJI Phantom Vision. Wir haben das Flugobjekt ausprobiert – und verraten, für wen welche Drohne geeignet ist.

Mehr Infos zur DJI Phantom Vision

Google Glass

Dass man bei eingehenden Nachrichten nicht mehr auf das Smartphone-Display schauen muss, zeigen eindrucksvoll die unzähligen Wearables, die 2014 das Licht erblickten. Ganz besonders viel Aufmerksamkeit erhielt aber eine intelligente Brille: Mit der Google Glass wird dem Träger ein Bildschirm aufs Auge projiziert.

Mit Sprachbefehlen lassen sich Apps nutzen oder Wege finden. Natürlich ist auch ein Kamera eingebaut, mit der sich die Umgebung fotografieren oder filmen lässt. Wie sich Google Glass, die bislang nur in den USA erhältlich ist, im Alltag schlägt, hat Shu getestet.

Google Glass im Alltagstest

Nest

Das smarte Zuhause ist nicht länger ein Traum. Küchengeräte, Heizungsanlage und Computer oder Smartphones kommunizieren miteinander und machen unseren privaten Lebensraum behaglich. So jedenfalls die Theorie.

Als Google zu Jahresbeginn mit Nest Labs einen Hersteller von smarten Thermostaten gekauft hat, schütteln nicht wenige Beobachter den Kopf. Inzwischen wundert sich keiner mehr, denn Smart Home ist einer der wichtigsten Zukunftsmärkte. Wie Nest und Co. funktionieren und wie man sich selbst die Technik ins Haus holen kann, haben wir ausführlich aufgeschrieben.

Nest steuert das Smart Home(© 2014 Nest, CURVED Montage)

So wird Euer Zuhause smart


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