Vor Übernahme: Motorola schließt Moto X-Werk

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Das Moto X wird nur mehr in Brasilien und China produziert.
Das Moto X wird nur mehr in Brasilien und China produziert. (© 2014 Motorola, CURVED Montage)

Mitten im Übernahmeprozess durch Lenovo beschließt Google, die Produktion des Moto X in Texas zu beenden. Das Werk war erst vor einem Jahr eröffnet worden. 

Von Texas nach China und Brasilien

Einen überraschenden Zug hat Google während des Verkaufs von Motorola an Lenovo gemacht. Der Smartphone-Hersteller schließt die Produktionsstätte seines Modells Moto X in Fort Worth, Texas. Der Betrieb soll spätestens Ende des Jahres eingestellt werden.

Das Werk eröffnete Motorola Mobility erst vor einem Jahr, 700 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Die Produktion der Moto X-Serie wird nach der Schließung der Fabrik in China und Brasilien fortgeführt. Im ersten Quartal 2014 hat das Unternehmen 900.000 Einheiten verkauft.

Zusammengebaut in den USA

Motorola hat die Entscheidung bereits bestätigt, auf der Website bewirbt die Google-Tochter das Gerät jedoch noch mit dem Slogan "Das einzige Smartphone, das in den USA zusammengebaut wird". Die Moto X-Serie ist für seine hohe individuelle Konfiguration bekannt. Dass die Teile nicht mehr in den USA zusammengebaut werden, könnte dem Erfolg schaden, glauben Analysten.

Warum Google während des laufenden Übernahmeprozesses einen Geschäftsbereich einstellt, hat das Unternehmen nicht begründet. Der neue Besitzer Lenovo könnte die Produktion in seinen eigenen Werken fortsetzen.


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