Wear OS: Warum kommende Smartwatches noch mehr wie Uhren aussehen

Fossil legt bei Smartwatches oft Wert auf einen klassischen Look
Fossil legt bei Smartwatches oft Wert auf einen klassischen Look(© 2017 CURVED)

Smartwatches bieten allerlei nützliche Funktionen, doch manch einer zieht aus optischen Gründen eine traditionelle Uhr vor. Dank einem kommenden Chip für Smartwatches mit Wear OS könnte sich das bald ändern.

Denn der neue Prozessor von Qualcomm soll Herstellern von Smartwatches neue Design-Möglichkeiten eröffnen, wie Wareable berichtet. Pankaj Kedia, der Qualcomms Wearable-Sparte verantwortet, kündigte an, dass der neue Chipsatz kleinere Uhrengehäuse ermöglichen werde. Dadurch könnten zukünftige Wear-OS-Smartwatches vor allem für die weibliche Kundschaft interessant werden. Denn vielen Frauen sind die derzeit verfügbaren Modelle offenbar zu klobig.

Neue Möglichkeiten für Modelabels

Darüber hinaus soll der Prozessor die Anforderungen der Modebranche besser erfüllen. Dieser sei es in Zukunft besser möglich, den Look und Feel ihrer Smartwatches zu verbessern. Besonders davon profitieren soll die Optik im Ruhezustand: Die Wear-OS-Smartwatches der Zukunft sollen auch dann gut aussehen, wenn ihr gerade nicht darauf schaut – wie eine herkömmliche Uhr eben.

Die Vorstellung des neuen Chips soll im Herbst 2018 erfolgen – gemeinsam mit der Enthüllung einer neuen Top-Smartwatch. Er soll auch in anderer Hinsicht immense Verbesserungen für Wear-OS-Smartwatches ermöglichen und viele der Probleme ausmerzen, mit denen Wear OS derzeit zu kämpfen hat. Denn in technischer Hinsicht hinken Smartwatches mit dem Google-Betriebssystem der Apple Watch und auch den Modellen von Samsung hinterher.

Der Chipsatz soll einen deutlichen Fortschritt gegenüber der letzten Prozessorgeneration darstellen, die noch aus dem Jahr 2016 stammt, und stärker auf Wearables spezialisiert sein. Es soll verschiedene Variationen davon geben – unter anderem eine, die auf Fitness- und Sportfunktionen ausgerichtet ist und GPS erhält. Viele Ausführungen werden außerdem wohl mit einem LTE-Modul ausgestattet sein. Außerdem verspricht Kedia eine "signifikante" Verbesserung der Akkulaufzeit.


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