Wegen Facebook-Übernahme: WhatsApp im Iran verboten

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WhatsApp ist vorerst im Iran verboten – trotz Protesten der eigenen Regierung
WhatsApp ist vorerst im Iran verboten – trotz Protesten der eigenen Regierung(© 2014 Whatsapp, CURVED Montage)

Im Iran wurde WhatsApp laut der israelischen Zeitung Haaretz vorerst durch die Zensurbehörde blockiert. Laut Abdolsamad Khorramabadi vom Komitee für kriminelle Netzinhalte sei der Chat-Dienst seit dem Verkauf an Facebook Teil des Imperiums von Mark Zuckerberg, den er als „Amerikanischen Zionisten“ bezeichnete. Kommunikationsminister Mahmoud Mehr protestierte öffentlich gegen die Entscheidung und betonte, die Regierung sei vollkommen gegen das Verbot.

Bereits im Dezember wurde die WhatsApp-Alternative WeChat im Iran blockiert – ganz ohne Verbindung zu jüdischen Familiennamen. Twitter und Facebook sind seit den Protesten gegen Ahmadinejads Wiederwahl 2009 verboten – über Proxyserver allerdings noch immer erreichbar.


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