Welches Smartphone liegt unterm Weihnachtsbaum?

So kurz vor Weihnachten haben Smartphones Hochkonjunktur. Im Herbst sind wieder allerlei neue Modelle auf den Markt gekommen und es ist daher gar nicht so einfach, das passende Smartphone zu finden – egal, ob für sich selbst oder für andere. Unser kleiner Wegweiser hilft euch in die richtige Richtung, entscheiden müsst ihr selbst.

Apple iPhone 4s

Unter den HighEnd-Modellen steht ganz oben das iPhone 4S. Gewohnt gute Apple-Qualität hat aber ihren Preis und fängt das neue iPhone-Modell auch erst bei rund €700,- - kein Schnäppchen also. Über die Vorzüge des iPhones gibt es anderswo genug zu lesen, auch die Nachteile sollten hinreichend bekannt sein.

Zum Glück ist das iPhone aber inzwischen nicht mehr konkurrenzlos, es gibt einige Alternativen dazu. Allen voran natürlich das Galaxy Nexus, das mit der neuesten Android-Version 4.0 ausgeliefert wird und seit Kurzem auch in Deutschland erhältlich ist. Mit ca. €529,- ist es schon fast ein Schnäppchen gegenüber der Konkurrenz aus dem Hause Apple, technisch kann es locker mithalten. Eine weitere Alternative ist das Samsung Galaxy Note, das ab ca. €485,- zu haben ist. Auch hier ist alles drin, was man braucht. Die Größe dürfte aber nicht jedermanns Sache sein – dennoch: ein Top-Gerät!

HTC

Die Alternative für Musik-Fans: Das HTC Sensation XE oder das HTC Sensation XL. Beide Smartphones sind mit der Beats Audio Technologie ausgestattet, die für optimalen Musikgenuss und tollen Sound auch bei Games sorgt. Auch die restliche Ausstattung kann sich sehen lassen und HTC braucht sich hinter Apple oder Samsung ganz und gar nicht verstecken. Das Sensation XE ist ab ca. €475,- zu haben, für das Sensation XL muss man ca. €500,- auf den Tisch legen.

 

Totgeglaubte leben länger – das gilt wohl auch für das Motorola RAZR. Es ist die aktuelle Neuauflage des einstigen Erfolgsmodells, super-dünn und super-leicht und in der Geschwindigkeit kaum zu schlagen. Mit dem Laptopdock als optionales Zubehör kann es auch prima als mobiles Arbeitsgerät genutzt werden. Ab rund €475,- ist es erhältlich.

Windows Phone

Das Top-Modell mit Microsofts mobilem Betriebssystem Windows Phone 7 ist derzeit das Nokia Lumia 800. Das erste Nokia-Smartphone mit Windows Phone 7.5 Mango ist bereits ab €400,- erhältlich. In Tests ist es durch die Bank gut weggekommen, auch in Sachen Handlichkeit ist es mit dem iPhone gleichzusetzen. Eine etwas günstigere Alternative dazu ist das HTC Radar, das ab €320,- über den Ladentisch geht. Zwar hat das Radar einen etwas schwächeren Prozessor, für die meisten Nutzer sollte dieser jedoch ausreichend sein.

Wem das Display beim Nokia Lumia 800 und beim HTC Radar zu klein ist, aber dennoch gerne ein Windows Phone-Handy hätte, für den bietet sich das HTC Titan an. Es ist das größte Smartphone mit Microsofts mobilem Betriebssystem und hat auch unter der Haube allerlei zu bieten. Mit rund €490,- ist es dafür auch etwas teurer als die beiden anderen Modelle.

Die Vorgänger

Wenn es ein solides Smartphone sein soll, aber nicht das allerneueste Modell sein muss, gibt es etwas günstigere Alternativen, die zwar für Smartphones fast schon alt, aber dennoch sehr gut sind. Das iPhone 4 ist inzwischen für ca. €520,- zu haben und ist nach wie vor ein interessantes Gerät. Auch das Samsung Galaxy S2 gehört noch lange nicht zum alten Eisen, es ist für rund €400,- erhältlich. Das LG Optimus 3D hat gerade erst das Update auf Android 2.3 bekommen und ist damit ebenfalls wieder eine durchaus interessante Option. Bereits ab €310,- ist es erhältlich, dafür bekommt man ein fast aktuelles Smartphone, das mit brillenloser 3D-Technik glänzt.

Auch im Bereich zwischen €100,- und €300,- gibt es Smartphones. Zwar sind diese meist die nicht mehr ganz neuen Modelle, aber deswegen sind sie noch lange nicht schlecht. Dazu zählen vor allem einige HTC-Modelle wie das HTC Desire S, das HTC 7 Mozart oder das HTC Wildfire S und die Sony Ericsson Xperia-Reihe mit dem Xperia Mini und Mini Pro, dem Xperia Active oder dem Xperia Play.

Die Auswahl ist riesig und man muss sich schon ein bisschen Gedanken darüber machen, was man eigentlich will. Wenn man sich hier über ein paar Punkte im Klaren ist, dann wird auch die Entscheidung deutlich einfacher, denn so fallen schon einige Modelle aus dem Raster heraus.