"Wertlose Musik": Warum Taylor Swift Spotify ablehnt

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Taylor Swift will ihr Lebenswerk nicht für ein Experiment hergeben.
Taylor Swift will ihr Lebenswerk nicht für ein Experiment hergeben. (© 2014 Universal Music/Sarah Barlow)

Die Sängerin äußert sich jetzt darüber, warum sie ihre Diskografie komplett vom Streaming-Dienst entfernt hat. Sie wolle nicht Teil eines "großen Experiments" der Musikindustrie sein. 

Teil eines Experiments

Vor einigen Tagen sorgte Taylor Swift mit ihrer Entscheidung, nicht mehr bei Spotify präsent zu sein, für Aufregung. Das Plattenlabel Big Machine kommentierte den strategischen Schritt nicht. Es wurde gemunkelt, dass die Albenverkäufe des eben erschienenen Werks "1989" zusätzlich gepusht werden sollten. Jetzt räumt Swift mit den Gerüchten auf.

In einem Interview erklärt die Sängerin, warum sie sich von dem Streaming-Dienst verabschiedet hat: "Die Musikindustrie verändert sich so schnell, sodass alles Neue - wie etwa Spotify - sich wie ein großes Experiment anfühlt. Und ich möchte nicht das Werk meines Lebens für ein Experiment zur Verfügung stellen."

Geringe Einnahmen

Streaming-Services würden den Eindruck erzeugen, dass Musik keinen Wert habe und kostenlos sein sollte, so Swift weiter. Diese Entwicklung wolle sie nicht unterstützen. Im Wall Street Journal schrieb die Künstlerin bereits im Juli einen Kommentar darüber, dass Musik von den Streaming-Anbietern nicht angemessene Lizenzzahlungen erhalten.

Beim Launch der Single "Shake it off" habe sie Spotify noch eine Chance gegeben und den Song dort verfügbar gemacht. "Es hat sich jedoch nicht richtig angefühlt", sagt Swift. So habe sie sich dazu entschlossen, "die Dinge künftig anders zu machen."


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