WhatsApp abgelaufen? Abo-Abzocke tarnt sich als Update

Unfassbar !63
WhatsApp hat mit einer neuen Betrugsmasche zu kämpfen
WhatsApp hat mit einer neuen Betrugsmasche zu kämpfen (© 2014 CURVED)

Vorsicht, Abzocke! Wer von Euch WhatsApp benutzt, muss derzeit besonders auf der Hut sein. Eine neue Abo-Falle ist im Umlauf, die sich hinter einem Pop-up versteckt, das Euch auf ein vermeintliches Update hinweist. Tatsächlich füllt diese Masche allerdings nur die Taschen eines dubiosen Fremdanbieters.

"Dein WhatsApp ist bald abgelaufen! Lade die neueste Version herunter, um weiter unseren Gratis-Service nutzen zu können." Wenn Ihr diese als Pop-up eingeblendete Nachricht auf Eurem Smartphone entdeckt, dann fallt auf keinen Fall darauf rein. Wie mimikama berichtet, handelt es sich dabei um eine versteckte bösartige Werbemasche. Wer auf den "Jetzt Herunterladen"-Button klickt, wird auf eine Seite umgeleitet, wo man eine sehr spezielle WhatsApp-Variante aufgedrückt bekommt. Diese kostet Euch nämlich 4,99 Euro die Woche! Der Betrag wird automatisch über die Mobilfunkrechnung abgerechnet.

Natürlich erfolgt anschließend weder ein Update noch irgendeine Verlängerung. Die gesamte Masche ist schlichtweg pure Abzocke, die ahnungslose Nutzer in die Abo-Falle locken soll. Dahinter steckt ein dubioser Fremdanbieter mit Sitz in den Niederlanden.

Was tun gegen die WhatsApp-Abzocke?

Wenn bei Euch also solch ein Fake-WhatsApp-Fenster erscheint, klickt es bloß nicht an. Gleiches gilt für mögliche WhatsApp-Update-Werbebanner. Gebt zudem niemals Eure Mobilnummer ein und ruft auch keine angeblichen Kundenservice-Nummern an.

Die offiziellen WhatsApp-Updates erfolgen immer über den Google Play Store. Wer wissen will, wie lange sein WhatsApp-Abo noch läuft, kann dies selbst in dem Messenger unter Einstellungen | Account | Zahlungsinfo prüfen.


Weitere Artikel zum Thema
Spotify bietet "Behind the Lyrics" nun auch für Android an
Spotify stellt "Behind the Lyrics" nun auch für Android zur Verfügung
Viele Hintergrundinformationen zu Songs und Bands: Spotify rollt nun auch für Android-Nutzer das "Behind the Lyrics"-Feature aus.
Fotos unkom­pri­miert per WhatsApp verschi­cken: Mit dieser App funk­tio­niert's
Jan Johannsen
Steg tarnt Dateien und schmuggelt sie so über WhatsApp.
Beim Versand unkomprimierter Bilder über WhatsApp hilft die App "Steg", die nebenbei sämtliche Dateitypen über den Messenger schmuggelt – und zwar so.
Google Pixel 2: Alle drei Modelle sollen Snap­dra­gon 835 erhal­ten
Michael Keller1
Der Nachfolger des Pixel XL heißt während der Entwicklung mutmaßlich "Muskie"
Das Google Pixel 2 soll Ende des Jahres erscheinen – und offenbar in allen drei Ausführungen den Snapdragon 835 als Herzstück nutzen.