WhatsApp: Betrüger verschicken gefälschte Zahlungsaufforderung

WhatsApp-Nutzer müssen sich vor Betrüger in Acht nehmen
WhatsApp-Nutzer müssen sich vor Betrüger in Acht nehmen(© 2017 CURVED)

WhatsApp hat tatsächlich mal Geld gekostet, aber diese Zeiten liegen inzwischen längt hinter uns. Einige Nutzer haben zuletzt wohl dennoch eine Zahlungsaufforderung erhalten. Dabei handelt es sich natürlich um einen Betrugsversuch, wie auch aus einer Warnung der Polizei hervorgeht.

Die Nachricht erreicht die Nutzer anscheinend nicht direkt über WhatsApp, sondern per E-Mail, wie die Polizei auf ihrer Webseite berichtet. Darin heißt es offenbar, euer WhatsApp-Konto sei abgelaufen. Um den Verlust sämtlicher Daten zu vermeiden, müsse man sich innerhalb von 48 Stunden unter dem in der Mail angegebenen Link registrieren. Dieser führt laut Polizei zu einer Webseite, auf der ihr per Kreditkarte die vermeintliche Jahresgebühr von 99 Cent entrichten sollt.

WhatsApp: Phishing-Seite verlangt Kreditkartendaten

Außerdem bieten die Betrüger auch ein 3- bzw. 5-Jahres-"Abo" an. Die aufgerufenen Beträge seien zwar minimal, würden womöglich aber ohnehin nicht abgebucht, schreibt die Polizei. Vielmehr hätten es die Kriminellen wohl auf die Kreditkartendaten abgesehen, um damit deutlich größere Geldmengen abbuchen zu lassen. Denn die Phishing-Seite verlangt von WhatsApp-Nutzern sämtliche Daten, die bei Käufen per Kreditkarte abgefragt werden: Name, Kartennummer, Laufzeit und den Verifizierungscode.

Nutzer, die bereits auf die Masche reingefallen sind, empfiehlt die Polizei, die Karte beim zuständigen Kreditkarteninstitut sperren zu lassen. Anschließend sei eine Anzeige bei der örtlichen Polizei angebracht. Folgen für den eigenen WhatsApp-Account müssten die Opfer zumindest eher nicht befürchten. Bei Mails dieser Art solltet ihr übrigens generell skeptisch sein. Neben dem darin enthaltenen Link sollten auch die fehlerhafte Rechtschreibung, die unpersönliche Ansprache und das Fehlen eines Ansprechpartners stutzig machen.


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