WhatsApp: Tirol nutzt Messenger für Lawinenwarndienst

UPDATE
Vor solchen Lawinen will Euch der WhatsApp-Newsletter schützen
Vor solchen Lawinen will Euch der WhatsApp-Newsletter schützen(© 2017 istock.com/aggey)

Update vom 3. Januar 2017:  Der Tiroler Lawinenwarndienst weist darauf hin, dass die im Tweet angegebene Nummer inzwischen veraltet ist. Wenn Ihr Euch für den Service anmelden möchtet, dann nutzt stattdessen die Nummer +49 1579 2351480. Um auf Nummer sicher zu gehen, folgt Ihr am besten dem Anmeldewidget, das stets auf dem aktuellsten Stand gehalten wird.

Sicherer Skifahren mit WhatsApp: Der Messenger dient dem Lawinenwarndienst Tirol ab sofort als Verteiler für Newsletter. Einmal angemeldet, erhaltet Ihr einen täglichen Bericht über die Lage in den Bergen direkt auf Euer Smartphone.

Das gibt der Dienst auf seinem eigenen Blog bekannt. "Als zusätzlichen Service bieten wir ab diesem Winter auch die Möglichkeit an, den Lawinenlagebericht über WhatsApp zu empfangen", heißt es dort. Der Service entstand in Zusammenarbeit mit dem Münchner Unternehmen WhatsBroadcast, auf deren Homepage Ihr Euch für den Lawinenwarndienst-Newsletter anmelden könnt. Laut Anbieter "bekommt ihr jeden Lawinenlagebericht und jede Information zur Lawinensituation auf euer Handy geschickt."

Newsletter per WhatsApp bestellen

Dem Geschäftsführer von WhatsBroadcast zufolge, Franz Buchenberger, nehmen bereits viele Urlauber das Angebot wahr, wie Finanznachrichten schreibt. Genaue Zahlen nennt er allerdings nicht. Der Newsletter enthält demnach eine Karte mit farbigen Markierungen, auf denen die Gefahrenlage in fünf Stufen unterteilt abzulesen ist. Eine Wettervorhersage sowie weitere Informationen etwa zu Schneeart und Risiko-Lagen liefere die WhatsApp-Nachricht ebenfalls.

Eine schnellere Methode, um sich für den Newsletter anzumelden, hat der Lawinenwarndienst Tirol über Twitter bekannt gegeben: "Einfach +4915792362149 hinzufügen und eine Nachricht mit dem Text 'Start' senden" (Update: Nummer ist veraltet, siehe oben). Da die Versendung an WhatsApp über ein deutsches Unternehmen erfolgt, handelt es sich dabei auch um eine deutsche Nummer. In Zukunft könnte sich dieser Umstand möglicherweise ändern, konkrete Informationen dazu gibt es allerdings nicht. Wer WhatsApp nicht nutzt, für den schlägt der Lawinenwarndienst Tirol noch einige Alternativ-Apps für iOS und Android vor, etwa Snowsafe.


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