WhatsApp: Update führt End-to-End-Verschlüsselung ein

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Datensicherheit ist in aller Munde – WhatsApp zieht mit und führt sichereres Messenging ein
Datensicherheit ist in aller Munde – WhatsApp zieht mit und führt sichereres Messenging ein(© 2014 CURVED)

Waren eben noch die neu eingeführten blauen Haken aktuell, legt WhatsApp überraschend mit einem Feature nach, das wohl nur Datenschnüfflern Ärger bereitet: Der Messenger führt standardmäßig echte End-to-End-Verschlüsselung ein und reiht sich so in die Riege der sicheren Programme à la Threema, Telegram oder dem Tool Cryptocat.

In Zusammenarbeit mit Open Whisper Systems hat WhatsApp eine Lösung für einen sicheren Austausch von Nachrichten ersonnen und die Unterstützung eines Protokolls namens TextSecure in den Dienst integriert, wie ein Blogeintrag verrät. "Eure Nachrichten könnten bereits verschlüsselt sein", ist dort in großen Buchstaben zu lesen. Das neue Feature sei vorerst nur dem Android-Klienten von WhatsApp vorbehalten, Updates für andere Plattformen wie iOS sollen folgen. Auch die Version für Googles Betriebssystem befinde sich noch in Entwicklung, da Gruppenchats oder das Verschicken von Bildern, Videos und Co. noch nicht verschlüsselt seien – was aber bald nachgeholt werden soll.

Offenbar noch nicht flächendeckend erhältlich

Noch scheint die Funktion nicht allen Android-Nutzern zur Verfügung zu stehen. Zwar gab es bereits einen Tag zuvor ein Update, ob das aber bereits die End-to-End-Verschlüsselung einführt, ist unklar. Innerhalb der nächsten Tage dürfte sich das aber wohl ändern. Open Whisper Systems arbeitet eigenen Angaben zufolge bereits seit einem halben Jahr mit WhatsApp zusammen, um das Projekt umzusetzen.

End-to-End-Verschlüsselung macht es selbst dem Anbieter unmöglich, versendete Daten einzusehen, da Inhalte verschlüsselt werden, sobald der Sender sie verschickt. Die Entschlüsselung erfolgt erst auf dem Gerät des Empfängers – die Daten auf den Servern des Anbieters sind somit für Dritte nutzlos.


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