WhatsApp verbietet Emoji: Das steckt dahinter

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WhatsApp soll ein Emoji wegen kommenden Business-Features verbieten
WhatsApp soll ein Emoji wegen kommenden Business-Features verbieten(© 2017 CURVED)

Schon bald könnte ein bestimmtes Emoji in WhatsApp wohl nicht mehr im Namens-Feld genutzt werden. Grund dafür seien neue Features, die der Messenger erhalten soll. Demnach ist das Zeichen künftig bestimmten Unternehmen vorbehalten.

Bei dem "verbotenen Emoji" handelt es sich um den grünen Haken, wie WABetaInfo berichtet. Der Messenger erlaube nicht, dass Unternehmen diesen im Namen selbst verwenden. Es ist aber wahrscheinlich, dass dieses Verbot auch für Privatpersonen gilt. Sinn und Zweck sei es, Verwirrungen unter den Nutzern der App zu vermeiden: Ein ähnliches Symbol soll durch die Business-Features bald Einzug in WhatsApp halten.

Verifizierte Unternehmen kommen

In einer Beta-Version gebe es Hinweise auf "verfizierte Unternehmen". Sobald WhatsApp die Echtheit einer Firma bestätigt, erhalten diese demnach einen grünen Haken – der dem bereits existierenden Grüne-Haken-Emoji sehr ähnlich sieht. Durch das Verbot soll sichergestellt werden, dass es keine Verwechslungen gibt. Es werde etwa die Gefahr reduziert, dass sich Personen als verifizierte Unternehmen ausgeben, um beispielsweise an persönliche Daten oder Passwörter von Messenger-Nutzern zu kommen.

Um auf die Business-Features zugreifen zu können, müssen Unternehmen angeblich eine spezielle Version von WhatsApp nutzen: Derzeit seien die Ableger "Small Business" und "Medium Business" im Gespräch. Schon bald können Nutzer dann offenbar mit Firmen über den Messenger in Kontakt treten. Es wäre denkbar, dass so zum Beispiel Anfragen an den Kundendienst schnell und direkt abgehandelt werden können. Zudem könnten Fluggesellschaften und Reiseunternehmen über den Chat Kunden direkt über Verspätungen und Ausfälle informieren.


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