WhatsApp: Weiterleiten von Nachrichten nur noch an fünf Personen möglich

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WhatsApp-Nachrichten leitet ihr künftig nur noch an wenige Personen weiter
WhatsApp-Nachrichten leitet ihr künftig nur noch an wenige Personen weiter(© 2017 CURVED)

WhatsApp limitiert seine Weiterleiten-Funktion: Nachrichten könnt ihr ab sofort nur noch eingeschränkt an eure Freunde weiterschicken. Das Unternehmen verfolgt mit der Änderung ein konkretes Ziel.

In Zukunft leitet ihr Nachrichten via WhatsApp nur noch an maximal fünf Chats weiter. Bisher unterstützte der Messenger die Weiterleitung an bis zu 20 Kontakte und Gruppen, berichtet WABetaInfo über seinen Twitter-Account. Zunächst trat die Änderung angeblich nur in Indien in Kraft.

Update (22. Januar 2019): Einführung weltweit

Nun führt WhatsApp die Limitierung weltweit ein. Das bestätigte Victoria Grand, Vizepräsidentin Policy and Communications bei WhatsApp, im Rahmen eines Events in Jakarta. Auf diese Weise wolle man gegen Falschinformationen und Gerüchte vorgehen.

Anti-Spam-Feature

Der Messenger-Dienst verfolgt mit der Limitierung ein Ziel, welches das Update gleich weniger als schlechte Nachricht dastehen lässt: Die Verbreitung von Fake News, Spam und Kettenbriefen soll dadurch deutlich erschwert werden. Wer solch störende Nachrichten künftig an möglichst viele Menschen weiterleiten möchte, erreicht jetzt nur noch ein Viertel des bisher maximal verfügbaren Personenkreises.

Damit versuchen die Entwickler von WhatsApp weiter, ihren Messenger zu optimieren. Zuletzt haben sie bereits für Android einen Bild-in-Bild-Modus veröffentlicht. Wenn euch zum Beispiel ein YouTube-Link geschickt wird, öffnet sich nicht mehr die App der Videoplattform. Ihr schaut den Clip stattdessen in einem Videofenster innerhalb des Messengers. Unter iOS steht das Feature bereits deutlich länger zur Verfügung.

Auf dem iPhone bekommt ihr seit Mitte Dezember 2018 außerdem schnelleren Zugriff auf Gruppenanrufe. Bei Android-Nutzern tauchte das für die Funktion nötige Icon zunächst nur in der Beta-Version auf. Mittlerweile ist das Feature aber auch für Smartphones mit Googles Betriebssystem freigeschaltet.


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