WhatsApp wird endgültig kostenpflichtig

Bislang gilt WhatsApp noch immer als beliebtester Instant Messaging Service für Smartphones. Der Dienst greift auf das Kontaktbuch des Nutzers zu und lässt ihn Nachrichten an Freunde, Familie oder Kollegen versenden. Im Gegensatz zur SMS wird für den Versand eine Internetverbindung benötigt; der Vorteil ist, dass Nachrichten kostenfrei versendet werden konnten.

Gebühr kommt nicht ohne Vorwarnung

Eigentlich hätte man sich denken können, dass ein so beliebter Service wie WhatsApp nicht dauerhaft kostenlos bleiben könne. Neben Entwicklern und Mitarbeitern müssen auch leistungsstarke Server bezahlt werden, schließlich gehen jeden Tag mehrere Millionen Nachrichten beim Dienst ein.


Des Weiteren ist die Information einer kostenpflichten WhatsApp Nutzung schon seit längerem in der offiziellen FAQ zu finden.

12 Monate gratis, danach 0,99 US-Dollar im Jahr

Das neue kostenpflichtige Nutzungsmodell von WhatsApp funktioniert nach einem Abo-Plan. Nutzer könnten die Instant Messanger App zuerst ein Jahr lang kostenfrei nutzen, anschließend würden 0,99 US-Dollar pro angefangenes Nutzungsjahr anfallen. Dies entspräche etwas 0,78 Euro im Jahr.


Seltsamerweise greift das Abo-Modell nur bei Android, BlackBerry, Windows Phone und Nokia. Nutzer die mit einem iPhone unterwegs sind, müssen die App in Zukunft anscheinend sofort kaufen, haben dann allerdings keine laufenden Kosten mehr.

WhatsApp: Spannende Entwicklung

Es wird spannend zu beobachten sein, wie sich WhatsApp und dessen Nutzerzahlen in Zukunft entwickeln werden. Zum einen ist ein Betrag von 0,99 US-Dollar pro Jahr nicht viel Geld. Zum anderen könnten vor allem jüngere Nutzer unmittelbar durch das Wort „kostenpflichtig“ abgeschreckt werden und sich nach Alternativen umsehen.


Auf jeden Fall wird die Einführung eines Bezahlmodells bei WhatsApp viele interessante Rückschlüsse in Bezug auf kostenpflichtige Abo-Modelle offenbaren, wovon die gesamte Branche profitieren dürfte.