Wie iPhone X: Galaxy S9 und Xiaomi Mi7 sollen 3D-Gesichtserkennung bieten

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Aktuell ist das iPhone X noch das einzige offiziell vorgestellte Smartphone mit 3D-Gesichtserkennung
Aktuell ist das iPhone X noch das einzige offiziell vorgestellte Smartphone mit 3D-Gesichtserkennung(© 2017 Apple)

Android schlägt zurück: Das iPhone X ist mit einer Frontkamera ausgestattet, die via Infrarot Gesichter in 3D erkennen kann. Auch die kommenden Top-Modelle von Samsung und Xiaomi sollen über solch eine Technologie zur Geräte-Entsperrung verfügen. Womöglich erhält die Face ID des Jubiläums-Smartphones von Apple also schon in wenigen Monaten Konkurrenz.

Qualcomm arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, die eigene 3D-Kamera-Technologie marktreif zu machen, berichtet GizmoChina unter Berufung auf die chinesische Webseite Sina. Demnach behaupten Insider aus der Zulieferkette in Taiwan, dass die Massenproduktion des Moduls im Januar 2018 bereits beginnt. Mitte August 2017 hat Qualcomm bereits verkündet, dass man an einer verbesserten Tiefenwahrnehmung für den Bildverabeitungsprozessor im Chipsatz arbeite.

Das Ende des Fingerabdrucksensors?

Gerüchten zufolge soll Samsung die Präsentation des Galaxy S9 für den Januar 2018 planen. Somit könnte das erwartete Top-Smartphone bereits mit der 3D-Gesichtserkennung ausgestattet sein. Das Xiaomi Mi7, das später im kommenden Jahr erscheinen soll, wird vermutlich ebenfalls auf diese Technologie setzen. Beide Geräte erhalten angeblich den noch unangekündigten Top-Chipsatz Snapdragon 845 als Antrieb.

Während der Präsentation des iPhone X hat Apple behauptet, dass Face ID deutlich sicherer als der Identitätsnachweis via Fingerabdrucksensor sei. Es ist daher möglich, dass in Zukunft immer mehr Hersteller auf die 3D-Gesichtserkennung setzen und die Überprüfung des Fingerabdrucks als Sicherheits-Feature langsam vom Markt verschwindet. Einen Eindruck von der TrueDepth-Kamera und weiteren Funktionen des Jubiläums-iPhones erhaltet Ihr durch das Hands-On von Felix, das auch ein Video enthält.

Der Vorteil an der Tiefenwahrnehmung: Das Gesicht wird via Infrarot detailliert in 3D abgetastet, weshalb das Smartphone den Unterschied zwischen einem echten Menschen und einem flachen Foto erkennen dürfte. Dadurch ließe sich der Scanner zum Beispiel nicht durch eine Aufnahme des Nutzers überlisten, wie es etwa beim Galaxy S8 der Fall ist.

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