Wie Nike: Puma bringt einen selbstschnürenden Sneaker heraus

Nike hat vorgelegt, jetzt zieht Puma nach: Das Sportunternehmen hat einen selbstschnürenden Sneaker präsentiert. Der Trainingsschuh Fit Intelligence (FI) steckt noch in der Entwicklung. Immerhin startet demnächst die Bewerbungsphase für den Beta-Test.

Die Treter von Puma sind Teil der Technologieplattform Fit Intelligence. Diese verfolgt das Ziel, dass sich künftige Puma-Schuhe automatisch und auf Knopfdruck schnüren und anpassen lassen. Geplant sind Modelle sowohl für den Alltag als auch für den Sport. Der erste Schuh der Fi-Serie, den ihr oben auch im Video seht, ist für Workouts und leichtes Lauftraining gedacht.

Wischen statt selbst schnüren

Sein Herzstück ist ein Mikromotor, der ein spezielles Kabelsystem antreibt. Dieses schnürt den Schuh. Den Mechanismus startet ihr, indem ihr auf einem Modul nach oben oder nach unten wischt, das oberhalb der Schuhzunge angebracht ist. Im Gegensatz zum Nike Adapt BB, dessen Motor in der Sohle steckt und den ihr per App bedient, seht ihr bei den Puma-Schuhen also, dass in den Tretern reichlich Technik steckt. Sensoren ermitteln zudem die auf euren Fuß abgestimmte Passform. Diese könnt ihr zudem etwa mit einer Apple Watch während des Trainings individuell anpassen.

"Wir haben ein Produkt entwickelt, das der Zukunft des Sports und einem Leben in Bewegung entspricht. Diese Zukunft ist schnell und in ständiger Veränderung", sagt Charles Johnson, Global Director Innovation bei Puma. Die Zukunft beginnt allerdings noch nicht heute: Bis zum Marktstart müsst ihr euch etwas gedulden. Der Fi-Trainingschuh gelangt erst 2020 in den Handel. Ab dem 11. Februar 2019 könnt ihr euch allerdings bereits für den Beta-Test der Pumatrac Training App bewerben. Die Anwendung ist im App Store und auf Google Play verfügbar.


Weitere Artikel zum Thema
Xiaomi Mi Band 4: So gut kommt der preis­werte Fitness­tra­cker an
Lars Wertgen
Das Xiaomi Mi Band 4 dürfte bald auch in Deutschland erhältlich sein
Bislang ist das Xiaomi Mi Band 4 nur in China erhältlich. Dort erfreut sich der Fitnesstracker aus gutem Grund größter Beliebtheit.
Xiaomi Mi CC9: Dann erscheint es – und das soll es kosten
Lars Wertgen
Das Xiaomi Mi CC9 ist vermutlich schlechter ausgestattet als das Redmi Note 5 Pro (Foto)
Wer ein preiswertes Smartphone mit guter Kamera sucht, sollte Anfang Juli 2019 nach Peking schauen. Xiaomi stellt dann Mi CC9 und Mi CC9e vor.
Smart­phone-Gimbal im Test: MOZA Mini-S – Ramsch oder Schnäpp­chen?
Martin Haase
Das Smartphone-Gimbal MOZA Mini-S im Test.
Smartphone-Gimbals werden immer beliebter. Doch was kann ein solches Gadget, wenn ihr nicht viel ausgeben wollt?