Windows 10 Fall Creators Update kommt im Oktober

Das Windows 10 Fall Creators führt Microsofts AR-Lösung Mixed-Reality ein
Das Windows 10 Fall Creators führt Microsofts AR-Lösung Mixed-Reality ein(© 2017 YouTube/Microsoft_HoloLens)

Microsoft hat auf der IFA den Termin für das nächste große Update für Windows 10 verraten. Das sogenannte Windows 10 Fall Creators Update soll am 17. Oktober 2017 ausrollen. Für die gleiche Zeit kündigte das Unternehmen zudem den Release von Mixed-Reality-Headsets an, die von mehreren Partnern erhältlich sein werden.

Das Windows 10 Fall Creators Update führt zahlreiche Neuerungen ein. In seiner Pressemitteilung hebt Microsoft die wichtigsten Features hervor. So soll "Windows Inking" die Stifteingabe verbessern. Wer etwa ein Surface Pro 4 samt Stylus besitzt, kann Schrifteingaben und Zeichnungen direkt in PDFs vornehmen. Eine Zeichenhilfe unterstützt Euch mithilfe künstlicher Intelligenz bei geometrischen Formen. Überdies ist eine Suchfunktion integriert, mit der Ihr einen verlegten Stift daheim via Windows-10-Gerät tracken könnt.

Mixed-Reality-Headsets ab 299 Dollar erhältlich

Microsofts Cloud-Service OneDrive rückt mir dem Windows 10 Fall Creators Update noch etwas näher. OneDrive Files On-Demand erlaubt es, in die Cloud ausgelagerte Dateien zu nutzen, "als wenn diese auf der Festplatte abgelegt" wären. Sollten bestimmte Dateien die Online-Anwendung verweigern, dann weist Euch das Betriebssystem mit einem Icon darauf hin. Daneben kündigt Microsoft Neuerungen für den Game Mode an und spricht von "zusätzlichen Erweiterungen". Worum es sich dabei im Detail handelt, bleibt unerwähnt. Die Ankündigung erwähnt jedoch einige Xbox Play Anywhere-Titel, namentlich "Cuphead", "Forza Motorsport 7", "Super Lucky’s Tale" und "Mittelerde: Schatten des Krieges". Gut möglich, dass diese Spiele extra Optimierungen für den Game Mode erhalten.

Die eingangs erwähnten Mixed-Reality-Headsets dienen für die Mixed-Reality-Funktion, die mit dem Windows 10 Fall Creators Update Einzug hält. Dahinter verbirgt sich AR-Unterstützung. Die Headsets sollen sich via Plug&Play mit Eurem System verbinden lassen. Ohne Headset reicht auch eine Webcam aus, um per Augmented-Reality virtuelle 3D-Objekte auf dem Monitor in der echten Umgebung zu betrachten. Die günstigsten Headsets sollen zu einem Preis von 299 Dollar erhältlich sein. Zu den Herstellern gehören Acer, Dell, HP und Lenovo, ein Modell von Asus soll im Frühjahr 2018 erscheinen. Überdies verspricht Microsoft höhere Sicherheit mit dem Microsoft Defender sowie Texteingabe mit den Augen, "Eye Control" genannt. Die Blickregistrierung richtet sich unter anderem an Patienten mit der unheilbaren Nervenkrankheit ALS.


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